10 wertvolle Tricks, die Deine Kreativität fördern

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Hast Du gerade eine Blockade? Suchst Du nach frischem Input für neue Gedanken? Oder willst Du mit erprobten Tools Deine Kreativität fördern? Klasse! Dann kannst Du jetzt spüren, wie Dein schönstes Lächeln in Dir wächst, denn hier findest Du 10 erprobte Methoden, mit denen Du Deine Kreativität auf ein höheres Level bringst!

Dieser Artikel ist etwas ganz Besonderes! Er gibt Dir Einblick in die Denkwerkzeuge, die Top-Performer und große Denker im Alltag nutzen, um ihre Kreativität zu fördern und zu stimulieren.

Ich habe dieses Best-of über Jahre gesammelt und selbst getestet. Du kannst also auf Tools und Techniken vertrauen, die sich in der Praxis bewährt haben. Das Bestechendste an ihnen: Sie sind so einfach, dass sie sich mal eben zwischendurch in den Alltag integrieren lassen, ohne dass Du dafür Dein ganzes Leben umkrempeln musst.

Regelmäßig angewendet ziehst Du aus diesen Tricks eine Langzeitwirkung, denn mit jeder Wiederholung gewöhnt sich Dein Geist an diese verqueren Denkprozesse und greift mehr und mehr automatisch darauf zurück.

Wenn Du Deine Kreativität förderst, profitierst Du von weiteren positiven Effekten: Du wirst ausgeglichener und auch Dein Selbstvertrauen steigt, weil Du im Alltag auf jede Herausforderung eine Antwort hast.

Bereit? Dann lass uns eintauchen.

 

1. Denk das Gegenteil

Nichts bringt Dich so zuverlässig aus einer öden Gedankenwelt heraus! Denk genau das Gegenteil von dem, wovon Du bei Deinem Thema überzeugt bist, und suche nach Argumenten, die diesen konträren Standpunkt stützen.

Ja, es ist wirklich so provokativ, wie es sich anhört.

Wenn wir mit unseren Gedanken nicht weiterkommen oder uns nicht kreativ fühlen, liegt das oft daran, dass wir so tief in bestehenden Mustern feststecken, dass wir für Alternativen taub und blind sind.

Unser Gehirn hat für alles Schemen und Muster, die uns fest in einer Bahn halten:

  • Das kann man nicht!

  • Das wird so nicht gehen!

  • Das macht man so und nicht so!


Doch wenn wir immer alles so machen, wie MAN es macht, gibt es niemals neue Ideen und wir haben eine weltweite Langeweile-Epidemie.

Zahlreiche Kreativitätstechniken setzen genau hier an: Sie helfen Dir, Deine Gedanken auf solche Fährten zu bringen, die Du auf Deinen routinierten Denkwegen gerne übersiehst.

Wie also sieht der kürzeste Weg raus aus einem limitierenden Muster aus?

Genau: Wechsle auf die andere Seite und geh vom Gegenteil aus! Folge der Annahme, dass die Dinge genau andersherum verlaufen, als Du sie erwartest.

Vielleicht wirst Du in dabei nicht direkt den Durchbruch haben. Dafür schenkt Dir dieses provokative Vorgehen jedoch mit Sicherheit neue Perspektiven und bringt Dich auf Argumente, an die Du zuvor nicht gedacht hast.

Ich nutze diese Technik übrigens auch gerne, wenn ich in ein neues Thema eintauche. Ich schaue mir die vorhandenen Infos an und frage mich: Was wäre, wenn genau das Gegenteil wahr wäre? Was wäre, wenn genau das Gegenteil von dem passieren würde, was ich erwarte?

Auf diesem Weg erkenne ich mich immer wieder, dass ich ein Thema lange Zeit sehr einseitig betrachtet habe. Ein Ausflug in die gegenteilige Seite hilft mir, blinde Flecken in meiner Wahrnehmung aufzuspüren, aufzulösen oder mich von ihnen zu neuen Denkrichtungen inspirieren zu lassen.

 

2. Lass Deiner Fantasie freien Lauf!

Diese Frau ist seit 12 Minuten Millionärin. In der linken Jackentasche trägt hat sie einen Lottoschein, mit dem sie gleich ihren Gewinn anmeldet und jeden in ihrer Familie mit Geld überschüttet.

Der Hund dieser Dame kann uns Menschen verstehen und sogar Gedanken lesen. Siehst Du, er hat Dich gerade angeschaut!

Der Mann vor mir im Bus ist 250 Jahre alt. Er hat ein Mittel erfunden, mit dem er das Altern stoppen kann. Seitdem lebt er unter dem Radar und wird Zeitzeuge der Menschheitsgeschichte.

Okay, genug Stories.

Als Kinder stecken wir voller Fantasie. Sie sprudelt in jedem Moment aus uns heraus, und wir sehen große, geheimnisvolle Welten hinter scheinbar banalen und alltäglichen Dingen.

Diese Fähigkeit kannst Du erneut aufblühen lassen, indem Du sie täglich trainierst.

Beobachte die Menschen um Dich herum, wenn Du shoppen gehst, mit der Bahn fährst oder im Park sitzt. Lass Dich von ihnen inspirieren und erzähl Dir Geschichten über ihre Geheimnisse, Ihre nächsten Ziele oder ihre verborgenen Superkräfte.

Alternativ kannst Du auch mit der folgenden, magischen Frage experimentieren: „Was wäre, wenn …?“. Diese drei Wörter sind ungemein kraftvoll und öffnen Dir sofort die Tore zu einer Welt voller fantastischer Möglichkeiten. Sie schicken Deine Gedanken auf Reisen in Welten, die jenseits dessen liegen, was wir schon kennen.

Mit der Zeit fällt es Dir immer leichter, spannende Geschichten zu erzählen, und Deine Gedanken wandern von alleine auf verrückten Pfade.

 

3. Zweckentfremdung fördert Deine Kreativität

Ähnlich wie bei „Denk das Gegenteil“ legen wir uns auch hier mit bestehenden Mustern an.

Wer sagt, dass eine Rolle Klopapier immer nur dem einen Zweck dienen muss? Was könnten wir noch alles mit einem gewöhnlichen Backstein tun? Und muss eine Zimmerpflanze immer in einem langweiligen Blumenkübel stehen?

Diese Übung kannst Du überall dort einbauen, wo Du warten musst oder gerade nichts zu tun hast. Wie oft zücken wir in solchen Momenten das Smartphone und lassen uns von trivialen Informationen ablenken?

Diese Übung passt genauso wunderbar in die Pause zwischendurch. Sie bringt Dir gute Laune und trainiert Dein Gehirn darin, mehr Möglichkeiten hinter den klassischen und ausgelutschten Alltagssituationen zu erkennen.

Greif also nach dem nächstbesten Gegenstand und frag Dich: Wozu könnte ich diesen noch verwenden? In welchem Zusammenhang könnten seine Eigenschaften oder seine Funktionen noch von Vorteil sein?

Lass Deinen Gedanken freien Lauf – denke wirr, wild und verrückt. Wenn Du Dir zudem noch einen Partner suchst, dem Du die Bälle zuspielst, kommt ihr auf die verrücktesten Ideen.

 

4. Denk Dich aus der Zukunft zurück

Hiermit bekommst Du die Erlaubnis zum Tagträumen. Lass Deine Gedanken schweifen und stell Dir vor, wie die Welt aussieht, wenn Du Dein Problem gelöst hast.

Wie ist Dein Leben, wenn Du Dein Ziel erreicht hast?

Ich ertappe mich mindestens einmal am Tag dabei, wie ich von großen Bühnen, fesselnden Büchern oder mitreißenden Film-Figuren träume. Ich stelle mir vor, wie meine Idee aussieht, wenn sie perfekt ist.

Wie das Deine Kreativität beflügeln soll?

Ganz einfach! Wie wird Dein Gehirn wohl eher auf Lösungen kommen? Wenn Du es durch ideale Zielbilder motivierst oder wenn Du Dir selber ständig einredest, dass Du sowieso zu nichts taugst und nie etwas erreichen wirst?

Mal Dir aus, wie es aussieht, wenn Du Dein Problem gelöst oder Dein Ziel erreicht hast. Fühl Dich ganz intensiv in die Situation hinein, sodass Du diesen Zustand im ganzen Körper spürst.

Wenn Du dieses Bild klar vor Augen hast, fragst Du Dich: Was war wohl der letzte Schritt vor meinem großen Erfolg? Was habe ich getan, um dorthin zu gelangen? Was ist geschehen, wodurch ich der Lösung ein Stück näher gekommen bin?

In Gedanken gehst Du so Schritt für Schritte rückwärts vom Idealzustand in Richtung der Gegenwart und fragst Dich jedes Mal, was Du wohl zuvor getan hast, um dort anzukommen, wo Du stehst.

Alles beginnt mit einem Traum. Vertraue auf Dein Gefühl und auf die Bilder, Gedanken und Hinweise, die Dir wie von ganz alleine in den Kopf schießen.

Tief in Dir drin kannst Du spüren, dass Du die Lösung schon kennst. Mit diesem Denkwerkzeug findest Du den Weg dorthin.

 

5. Bring zusammen, was sich noch nicht kennt

In der Definition von Kreativität erläutere ich Dir, dass nahezu alle kreativen Ideen neue Kombinationen von bestehenden Elementen sind. Die Geschichte kennt viele Beispiele von Erfindern und Innovatoren, die eine neue Verbindung zwischen vorhandenen Dingen geknüpft und so Neues geschaffen haben.

Diese Fähigkeit besitzt auch Du.

Hast Du als Kind mit Bausteinen gespielt? Ob aus Holz oder Plastik – als Kinder konnten wir live erleben, wie wir mit unseren eigenen Händen durch Kombination Neues erschufen.

Dabei konntest Du dem beiliegenden Bauplan oder Deiner Neugier folgen und aus den verfügbaren Steinen neue Formen bilden.

Als Erwachsene kombinieren wir nur noch selten Bauklötzchen. Ich selbst ertappe mich jedoch immer wieder dabei, wie ich die Weihnachtsgeschenke von meinem Patenkind zusammenbaue.


Als Erwachsene können wir auf einem anderen Gebiet spielend leicht neue Kombinationen erforschen: beim Kochen.

Kennst Du diese Momente, wo Du in den Kühlschrank schaust, der Supermarkt hat geschlossen und Du stehst vor der Herausforderung, aus den letzten Zutaten eine Mahlzeit zu basteln?

Kannst Du mit Früchten eine Suppe kochen? Wie schmeckt wohl eine karamellisierte Essiggurke? Oder eine gegarte Möhre im Schokoladenmantel? Was passiert, wenn Du einen Eisbergsalat in der Pfanne brätst?

So viele Fragen und so viel Neuland, das Du erforschen kannst.

Akzeptierst Du diese Challenge, erlebst Du Kreativität mit all Deinen Sinnen. Du kombinierst, probierst aus und wirst – manchmal – sogar mit einem überraschend schmackhaften Gericht belohnt.

Fördere Deine Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen und neue Verbindungen zu knüpfen. Sei mutig und stell in Frage, was Du bisher über die Dinge weißt.

Je häufiger Du das ausprobierst, desto größer Deine Chancen auf Erfolg.

 

6. Pausen fördern Deine Kreativität

Kreativität ist so wunderbar paradox! Sie lebt vom Wechselspiel aus aktiven Tätigkeiten und dem passiven Geschehenlassen.

Du kannst recherchieren, grübeln, Dich fokussieren, große Mindmaps anlegen und experimentieren. Und dann kannst Du alles fallen lassen,  Kaffee trinken, spazieren oder shoppen gehen.

Denn wenn Du das Problem loslässt, kannst Du es später von einer neuen Seite betrachten. Das ist die Magie der Pause.

Doch die Pause hat einen schlechten Ruf! An allen Ecken bekommen wir heute Tipps und Tricks, wie wir die 24 Stunden unseres Tages mit ausgeklügelten Routinen maximal ausnutzen.

In diesem Effizienz-Wahn sind Pausen Tabu! Viele halten sie für Faulheit, Bequemlichkeit, ja sogar für eine Schwäche.

Das macht diesen Trick zum Geheimtipp!

Gönn Dir mehr Pausen. Trag sie Dir in den Kalender ein und verteidige sie wie Deine wichtigsten Termine.

Pausen geben Raum für zufällige Begegnungen und inspirierende Gespräche zwischendurch. Zudem zwingen sie Dich, aus Deinem Gedankentrott auszubrechen und Dich für neue Impulse zu öffnen.

Und für diese Wirkung musst Du nicht einmal den Raum verlassen. Schon ein langer Blick aus dem Fenster in den blauen Himmel kann Wunder bewirken. Der Blick ins Weite kombiniert mit der beruhigenden Wirkung der blauen Farbe erweitert Deine Wahrnehmung und lässt Dich entspannen.

Wenn Du anschließend mit Abstand und frischem Blick auf Deine Arbeit schaust, kannst Du die Dinge in einem neuen Licht sehen und Potenziale erkennen, für die Du zuvor blind warst.

 

7. Gönn Dir ein Schläfchen

Gefällt Dir dieser Tipp auch auf Anhieb? Das Wundermittel „Nickerchen“ ist definitiv unter meinen Top 3 der hilfreichsten Kreativitäts-Booster.

So ein Schläfchen zwischendurch ist toll, jedoch genau so verpönt wie die Pause zwischendurch. Kein Wunder, denn wie viele von uns können sich im Alltag den Luxus leisten, für ein paar Minuten Augen und Ohren dicht zu machen?

Schlafen gehört zum Arbeitsprozess unseres Gehirns. Wer also hart mit seinem Denkorgan arbeitet, sollte ihm auch die Möglichkeit zur Regeneration geben.

Neben den 7 bis 8 Stunden Schlaf in der Nacht, kannst Du auch tagsüber damit experimentieren. Mach ein Schläfchen und lass die Gedanken schweifen.

Große Denker kannten die Kraft des Minutenschlafs, der neben neuer Klarheit beim Erwachen auch den ein oder anderen Geistesblitz mit sich brachte.

Die Forschung zeigt, dass schon ein kleines Nickerchen von 10 bis 20 Minuten Deine Leistungsfähigkeit signifikant steigert und außerdem Deine Kreativität beflügelt.

Länger sollte das Schläfchen jedoch nicht sein, da Du nach 20 bis 30 Minuten in den Tiefschlag gelangst. Wenn Du daraus plötzlich aufwachst, begleitet Dich erst einmal ein Gefühl der Trägheit und der Schläfrigkeit – das Gegenteil von unserem erhofften Energieschub.

Denk also daran, Dir einen Wecker zu stellen.

Schlaf ist darüber hinaus wichtig für alle geistigen Prozesse und besonders das Lernen und Verarbeiten von Informationen. Gib Deinem Gehirn also das, was es zur optimalen Funktion braucht.

Selbst dann, wenn es eigentlich schnell gehen muss und die Deadline naht, hilft diese Herangehensweise, Dich auf neue Gedanken zu bringen und Klarheit für das zu finden, was wirklich zählt.

 

8. Führe ein anregendes Gespräch

Kennst Du diese Tage, an denen Du von morgens bis abends nur in Deinem Kopf warst?

Hin und wieder stehe ich abends vom Schreibtisch auf und realisiere, dass ich mich den ganzen Tag nur mit meinen eigenen Gedanken unterhalten habe.

Eine Folge meiner aktuellen Lieblingsserie in der Mittagspause ist dann der einzige Moment, in dem ich Stimmen von außen höre.

Da tut es abends ganz gut, aus dem eigenen Kopf auszubrechen,  anregende Gespräche mit anderen Menschen zu führen und dabei vielleicht auch ein Glas Bier oder Wein zu trinken.

Die Konversation bringt Dich auf andere Gedanken und hilft Dir, Dich einmal ganz von Deinem Thema zu lösen. Und wie Du weißt, führt das Loslassen oft zu den größten Durchbrüchen.

Im Optimalfall zündet etwas in den Worten Deines Gegenübers plötzlich einen Funken in Deinen Gedanken, und aus heiterem Himmeln fällt Dir eine Lösung für das Problem ein, an dem Du den ganzen Tag geknabbert hast.

Nachdem Du stundenlang gegrübelt hast, findest Du in Deinem Kopf nur solche Antworten, die Du schon kennst. Höchste Zeit also für frischen Input und neue Sichtweisen.

Oh, und noch ein Hinweis zum Alkohol: Ein oder zwei Gläschen können bei der Ideenfindung hilfreich sein, denn der Alkohol senkt Deine Hemmschwelle. Vielleicht traust Du Dich dann eher, auch verrückte und wilde Gedanken in die Runde zu bringen.

Trinkst Du mehr, produzierst Du nur noch solche Gedanken, die Dir zwar am Abend bahnbrechend erscheinen, am morgen danach jedoch jeden Glanz verloren haben.

 

9. Ändere Deine Arbeitsumgebung

Dein Schreibtisch speichert allerhand Informationen.

Da ist das bedrückende Telefonat mit einem Bekannten, der Dir sein Leid klagt. Kurz darauf kommt eine Kollegin auf einen Kaffee vorbei und erzählt Dir verrückte Storys aus ihrem letzten Surf-Urlaub. Nachdem Du kurz auf dem Klo warst, findest einen Stapel Ordner auf Deinem Schreibtisch mit dem Post-it darauf: „Ich bin Dein neues Projekt!“.

An unserem Schreibtisch fahren wir täglich Gefühlsachterbahn und die Emotionen kleben förmlich an der Tischplatte.

Beim Blick aufs Telefon kommen Dir leidvolle Gedanken, Du starrst gedankenverloren auf die Tastatur und siehst nur, wie Deine Kollegin über die Tasten surft, und wenn Du auf den Stapel an Ordnern schaust, dreht sich Dir der Magen um.

In dem Getümmel sollst Du noch kreativ sein?

So wird das nichts!

Zum Glück ermöglicht uns die Technik, dass wir heute immer leichter auch an anderen Orten arbeiten können.

Ob im Park zwischen Bäumen und Blumen, klassisch zwischen den Hipstern im Starbucks oder sogar im Zoo mit trötenden Elefanten im Hintergrund.

Jede Umgebung stimuliert Dich auf eine eigene Weise. Ich lade Dich ein, genau damit zu experimentieren.

Wo bekommst Du den Kopf frei? Welche Geräuschkulisse stimuliert Dich positiv? Welche Lichtstimmung bringt Dich auf konstruktive Gedanken?

Wenn Dir Dein Schreibtisch beim nächsten Mal über den Kopf wächst, dann aktivier den Schleudersitz und katapultier Dich an einen Ort, der zu den gewünschten Gedanken passt.  

 

10. Bewegung fördert Deinen kreativen Gedankenfluss

Kannst Du beim Telefonieren stillsitzen oder wanderst Du durch die Gegend? Im Gehen denkt es sich wie von alleine, oder?

Gehörst Du zu den Menschen, die sich ohne Probleme stundenlang in ein Thema vertiefen können? Eine solche Ausdauer kann eine Stärke sein. Doch unser Körper besteht aus mehr als unserem Gehirn.

Mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag solltest Du Dir gönnen. Nicht nur Dein Körper dankt es Dir, auch Dein kreativer Geist freut sich auf eine Verschnaufpause.

In verschiedenen Experimenten haben Forscher nachgewiesen, dass Menschen bei einem kurzen Spaziergang auf bessere Ideen kommen. Dieser Effekt hält selbst dann noch an, wenn Du nach Deiner Runde wieder am Schreibtisch sitzt.

Für die kleine Dosis Bewegung zwischendurch musst Du nicht einmal das Büro verlassen. Denn die Forscher konnten die kreativitätsfördernde Wirkung auch dann nachweisen, wenn die Probanden sich auf einem Laufband bewegten.

Mein persönlicher Tipp: Jedes Gebäude verfügt über ein Treppenhaus. Einmal rauf und wieder runter kostet Dich nicht mehr als 5 Minuten. Wenn Du in einem Wolkenkratzer arbeitest, brauchst Du natürlich etwas länger.

So eine Unterbrechung mit Bewegung regt den Kreislauf an, weckt neue Energien in Dir und reißt Dich so aus Deiner Arbeit raus, dass Du danach wieder frisch denken kannst.

 

Bonus-Tipp: Meditation kann Deine Kreativität fördern

Diesen Tipp packe ich für Dich noch oben drauf, denn er darf in dieser Reihe nicht fehlen.

Seit ein paar Jahren experimentiere ich mit Meditationen.

Sie sind ein atemberaubendes Tool, das weitaus mehr Potenzial beinhaltet, als uns bis heute bewusst ist. Aktuell beschäftige ich mich damit, gezielt Meditationen zu entwickeln, die Dich auf neue Gedanken bringen und sogar Aha-Momente in Dir stimulieren.

Sobald ich damit einen Durchbruch hatte, erfährst Du hier natürlich sofort davon.

Bis dahin kannst Du Mediation ganz einfach für Dich praktizieren. Du brauchst dazu keine Ausbildung, keine Musik und keine seitenlange Anleitung.

An einem ruhigen Ort setzt Du Deinen Wecker auf 5, 10 oder sogar 20 Minuten, schließt die Augen und konzentrierst Dich nur noch auf Deinen Atem. Richte Deine volle Aufmerksamkeit darauf, wie die Luft in Deinen Körper einströmt und wieder entweicht. Tauchen zwischendurch Gedanken auf, lass sie einfach ziehen wie kleine Wölkchen am blauen Himmel und kehre zu Deinem Atem zurück. Um Dir den Fokus zu erleichtern, kannst Du Deine Atemzüge zählen. Jedes Mal, wenn Du bei 10 angekommen bist, beginnst Du wieder von vorne.

Auf diese Weise kommst Du wieder ganz bei Dir und im Moment an. Du löst Dich von hemmenden Gedanken und Gefühlen, dabei klärt sich Dein Blick und fokussiert sich auf das Wesentliche.

Oft kommen mir schon nach den ersten 5 Minuten anregende Gedanken und Einsichten, die ich im Anschluss sofort notiere.

 

Fazit – meine Definition von Kreativität

Hast Du beim Lesen auch die Muster erkannt, die hinter diesen Tipps liegen?

Bei manchen geht es darum, Dich für einen Moment vollständig aus Deinen Gedankenmustern rauszubringen.

Denkübungen geben Dir neuen Input oder helfen Dir, die Perspektive zu wechseln, um anschließend mit frischem oder neuem Blick auf Dein Thema zurückzukommen.

Auch Dein Körper hat einen entscheidenden Einfluss auf Deine Gedanken. Aktivierende Bewegung oder entspannende Ruhezustände verhelfen Deinem Körper und Geist zu neuer Energie.

Natürlich brauchst Du nicht alles gleichzeitig in Deinen Alltag einzufügen. Such Dir einen Tipp aus, der Dich auf Anhieb anspricht, und experimentier damit herum. Hast Du Deine Erfahrungen gemacht, kannst Du jederzeit hierher zurückkommen und den nächsten ausprobieren.

Mit der Zeit findest Du so Deine persönlichen Favoriten, die Deine Kreativität im Alltag fördern.

Ich freue mich über Deinen Kommentar, welche Tipps bei Dir am besten wirken und welche Möglichkeiten Du noch entdeckt hast, Dir im Alltag einen kreativen Schub zu geben.

 

 

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