Definition von Kreativität – Was ist Kreativität? Was bedeutet Kreativität?

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In der Eisdiele läuft die Kühltheke heiß, der Stadtpark ist voll von picknickenden Menschen und im Freibad freuen sich alle über die Sonne.

Nur ich nicht.

Ich sitze in meiner Studentenwohnung und drücke mir für meine Klausur in Literaturtheorie 30 A4-Seiten mit Schriftgröße 11 in den Schädel.

Das ist die erste Erinnerung, die mir in den Kopf schießt, wenn ich an Definitionen denke.

Konnte man Dich in der Schule mit dem Wort „Definition“ auch jagen?Sobald das Wort fiel, wussten wir alle, was uns bevorstand: hohles Auswendiglernen!

Dafür waren Definitionen doch gedacht, oder?  

Du setzt Dich eine Stunde hin, drückst Dir für eine Klausur geschwollene Sätze ins Gehirn, kassierst eine gute Note und zwei Tage später ist alles wieder weg.

So war es 2009 auch bei mir, als ich für meine Klausur in Literaturtheorie gebüffelt hab. Von den 30 Seiten sind heute nur noch zwei Gedanken übrig: die Qual, hunderte Definitionen zu pauken und der Stolz, das tatsächlich geschafft zu haben.

Hut ab vor unserem Gehirn, das sowas überhaupt möglich ist! Dein Gehirn kann das auch. Lass uns also mal kurz applaudieren.

Hast Du geklatscht? Ich meine das ernst! Dein Gehirn hat es verdient. Nun gut, es ist Deins. Du musst selbst wissen, wie Du mit Deinem Hirn umgehst.

Du und ich wissen: Pädagogisch ist dieses inhaltsleere Pauken nicht sehr wertvoll, an unseren Schulen jedoch leider noch gelebte Realität.

In diesem Blog musst Du nicht pauken. Mir geht es um etwas viel Wichtigeres: dass Du verstehst. Und das mache ich Dir und Deinem Hirn so leicht wie möglich.

Denn wenn Du erst einmal etwas verstanden hast, brauchst Du es nie wieder zu lernen. Im Kopf macht es klick, und die Information sitzt. Dein Gehirn hat sich das Konzept angeeignet, und Verstandenes kannst Du nicht mehr ent-verstehen, wie der Hirnforscher Henning Beck so schön sagt.  

Eine Definition hat also zum Ziel, die Idee auf den Punkt zu bringen, damit Du sie verstehst. Schauen wir uns dazu erst das Wort an.

 

Ursprung des Wortes „Kreativität“

Ursprünglich stammt „Kreativität“ vom lateinischen „creare“ ab. Erkennst Du die Ähnlichkeit zum deutschen Wort „kreieren“? Der lateinische Vorgänger bedeutet auch im ähnlichen Sinn „erschaffen“ und „hervorbringen“.

Und es gibt noch eine weitere, interessante bildhafte Bedeutung: Etwas zum Leben erwecken (in erster Linie ein Kind zeugen und gebären).

Ist das nicht ein wunderbares Bild? Wir erschaffen etwas und hauchen ihm Leben ein. Das gilt genauso für menschliche Babys wie für große Idee. Für mich sind meine Ideen meine Babys. Doch dazu später an anderer Stelle mehr …

Wörter sind ebenfalls lebendig. Sie haben ihren Ursprung, können ihre Bedeutung mit der Zeit allerdings stark verändern.

Denk an die gute alte Kaffeemaschine: Wenn wir vor 20 Jahren von einer Kaffeemaschine gesprochen haben, sahen wir vor unserem inneren Auge diese Sanduhr.

In den oberen Teil kommt der Filter mit Kaffeepuder rein, dann einschalten und das heiße Wasser tropft zehn Minuten lang durch den Filter in den bauchigen Teil, bis die ganze Wohnung nach Sonntagmorgen riecht.

Woran denkst Du heute, wenn Du das Wort „Kaffeemaschine“ hörst? Das erste Bild vor meinem inneren Auge ist ein Vollautomat. Der malt die Bohnen frisch, brüht sie ohne Deine Hilfe auf und kombiniert den Kaffee wahlweise mit allen möglichen Milchzuständen.

Du merkst, das Bild hinter dem Wort hat sich deutlich verändert. Der technische Fortschritt bringt viele neue Funktionen und ändert damit das Konzept „Kaffeemaschine“.

Der Vollautomat meines Vertrauens bietet zum Beispiel mehr als zehn verschiedene Kaffeespezialitäten an, die ich auch noch mit Blick auf Stärke und Brühtemperatur individualisieren kann.

Was wir mit „Kaffeemaschine“ verbinden, hat sich also im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Bedeutung ist ständig im Wandel. Eine Definition einer Sache ist also immer nur eine Momentaufnahme.

Nur weil wir etwas definieren, bedeutet das also nicht, dass es für immer und ewig so bleibt. Mit einer Definition machen wir lediglich eine Momentaufnahme einer Sache, die wir im Laufe der Zeit überprüfen dürfen.

Mit der Kreativität ist das genauso. Der technische Fortschritt trägt dazu bei, dass die Neurowissenschaften immer mehr neue Einblicke liefern, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir kreativ arbeiten.

Damit verändert sich auch, wie wir Kreativität sehen.

Die Wissenschaft steht gerade erst am Anfang, sodass wir uns darauf freuen können, Kreativität in den kommenden Jahren immer wieder neu zu entdecken.

Sobald es große Erkenntnisse und Durchbrüche gibt, erfährst Du hier natürlich zuerst davon.

 

Unsere Definition von Kreativität

Damit wir beide in Zukunft das gleiche verstehen, wenn wir von Kreativität sprechen, halten wir nun die aktuelle Momentaufnahme hier fest.

In der Forschung gibt es aktuell keine einheitliche Definition von Kreativität. Für uns keine schlechte Nachricht, denn die Vielfalt der Gedanken zeigt, wie viel Bewegung in dem Thema steckt.

Wissenschaftler, die sich mit unserem Thema befassen, gehen auf viel mehr Facetten und Nuancen ein. Wenn Du Kreativität untersuchst mit dem Ziel, früher oder später künstliche Intelligenzen kreativ zu machen, gehst Du natürlich mit einer anderen Brille an das Thema heran als die meisten anderen.

Darum findest Du in der wissenschaftlichen Literatur auch Definitionen, die gerne mal eine halbe Seite lang sind. Das liegt daran, dass sich Forscher zu ganz bestimmten Nuancen austauschen. Damit verschone ich Dich, denn unser Ziel ist es, die Grundidee zu verstehen.

Diese bringe ich so auf den Punkt:

Kreativität ist Deine Fähigkeit, Bestehendes zu kombinieren, um Neues zu schaffen, das einen Wert hat.

Lass mich Dir erläutern, aus welchen Elemente sich diese Definition zusammensetzt. Wir nehmen dabei zwei Merkmale unter die Lupe, in denen nahezu alle Definitionen übereinstimmen.

 

1. Kreativität ist eine Fähigkeit

Ist Kreativität eine allgemeine, menschliche Fähigkeit? Oder eine besondere Begabung, die nur wenige haben?

Vor gerade einmal siebzig Jahren waren viele Menschen noch der Meinung, nur wenige Hochbegabte verfügten über die Fähigkeit zur Kreativität. Damals galt: Entweder Du hattest diese Gabe oder Du hattest sie nicht. Daran konntest Du nichts ändern.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das gewandelt, die Welt ist liberaler geworden und heute wissen wir, dass jeder Mensch von Natur aus kreativ ist.

Natürlich gibt es auch heute noch einige Menschen, die diese Fähigkeit zur Meisterschaft ausgebaut haben und auch manche, die sie anderen Menschen absprechen.

An dieser Stelle mein Appell an Dich: Lass Dir Deine Fähigkeiten und Gaben niemals von anderen Menschen kleinreden. Menschen, die das versuchen, tun das aus Gründen der Selbstdarstellung. Je kleiner sie andere machen, desto größer wirken sie selbst.

Kreativität ist eine Fähigkeit, die jeder von uns von besitzt und die wir mit etwas Übung stärker entfalten und ausbauen können.

Kreativität ist nichts, das Du erzwingen kannst. Du musst sie nicht mühsam lernen, denn sie ist schon immer in Dir, also vielmehr wie ein Grundzustand, den Du erkunden und freilegen kannst.

Kreativität ist eine Fähigkeit, die alle Menschen teilen.

Klingt nach einem Grund zu feiern, oder?

Ein klein bisschen Sahne muss ich nur leider wieder von der Torte runterkratzen, denn eine Fähigkeit bringt Dir nichts, wenn Du sie nicht auch einsetzt.

Zur Kreativität gehört also sowohl die Denkarbeit als auch die Umsetzung.

Bestimmt hast Du auch schon mit Freunden oder Kollegen inspirierende Momente erlebt. Ihr habt zusammengesessen, Ideen gesponnen und in Euch stieg die Aufregung, als ihr bemerkt habt, wie viel Potenzial in Euren Gedanken steckte.

Doch einige Monate später seht ihr Euch wieder und bemerkt: Nichts ist passiert.

Nutze also diese Fähigkeit, denn eine Idee ohne Umsetzung ist ein sterbender Gedanke!

 

2. Bestehendes zu Neuem verknüpfen

„Connecting the dots“ mit diesen drei Worten analysiert Steve Jobs rückblickend seinen Werdegang und bringt auf den Punkt, was ihn erfolgreich gemacht hat.

Was hat schon ein Kalligrafie-Kurs mit nerdigen Basteleien an einem Computer zu tun?

Auf den ersten Blick scheinbar gar nichts.

Doch erst später fügten sich diese beiden Dinge zu einer kraftvollen Idee zusammen: einem Computer, der sich mit seinen vielfältigen Schriftarten deutlich vom Wettbewerb abhob.

Wenn Du und ich heute große Erfindungen analysieren, dann erkennen wir, wie jemand zwei bestehenden Dinge miteinander verbunden hat.  

Beispiel: Ein neues Lied besteht aus den gleichen Klängen und Noten, mit denen schon viele Künstler zuvor komponiert haben. Auch ein Buch ist lediglich eine neue Kombination von Wörtern, die alle schon längst da waren. Ja, manche Autoren erfinden neue Wörter, doch auch dabei greifen sie auf die 26 Buchstaben unseres Alphabets zurück.

Erkennst Du den faszinierenden und spannenden Gedanken dahinter? Was wir neu nennen, gibt es in Einzelteilen irgendwo schon. Die Bausteine für neue Ideen warten da draußen nur darauf, dass wir sie neu miteinander kombinieren.

So entstehen daraus neue Elemente, die wir erneut kombinieren können. So entwickelt sich unsere Welt rasant voran.

Isaac Newton hat diese Erfahrung bei seiner schöpferischen Arbeit ständig gemacht und in einem Satz wunderbar auf den Punkt gebracht: "Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand.“

Viele Denker hatten sich schon vor Newton auf den gleichen Spielfeld ausgetobt und ihm wertvolle Bausteine vorgelegt. Darauf konnte er aufbauen und die einzelnen Gedanken zu einem größeren zusammenfügen.

Jede neue Erfindung schafft unzählige neue Kombinationsmöglichkeiten. Die Blockchain-Technologie ist ein gutes Beispiel. Erst kam sie nur in einigen Nischen vor, heute kombiniert man diese Technologie mit allen möglichen Branchen.

Apple kombinierte einen tragbaren Musikplayer mit einem Handy und machte daraus ein Smartphone. Das Smartphone kannst Du wiederum mit Deinem Zuhause kombinieren und Deine Heizung, Deine Rollläden oder Dein Licht modulieren.

Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu und auch keine Erfindung des Menschen. Wir kennen es schon lange aus der Natur, wo zwei Lebewesen zusammen kommen, um ein neues zu erschaffen. Und das findet wiederum mit anderen Lebewesen zusammen und schafft so neue Kombinationen. Die Welt der Ideen ist eng verwandt mit dem Kreislauf des Lebens.

Im Grunde sollte es uns also leicht fallen, Neues zu entdecken. Wir brauchen dazu nur wie ein kleines Kind zwei Puzzle-Stücke aneinander zu drücken und zu schauen, ob sie sich verbinden lassen.

Im Alltag fällt es uns nicht leicht, solche Möglichkeiten zu erkennen. Wenn wir die Verbindungen allerdings sehen, dann leuchten sie ein und wir hören Sprüche wie: „Das lag doch aber sehr nah!“ oder „Warum bin ich denn da nicht selbst drauf gekommen?“. Zu diesem Effekt jedoch mehr in einem anderen Beitrag.

Kreativ werden wir also dort, wo wir neue Schnittmengen entdecken. Dazu muss es nicht immer ein neues Technik-Highlight sein. Manchmal reicht es schon, den Nudeln auf unserem Teller eine neue Form zu geben oder sie mit verrückten Zutaten zu kombinieren.

 

3. Kreativität schafft neue und originelle Ideen

Wie könnte es denn auch anders sein?

Ist doch selbstverständlich, dass eine Idee neu sein muss. Die entscheidende Frage ist jedoch: für wen?

Nehmen wir nochmal das Beispiel Kaffee. Bis vor Kurzem wusste ich nicht, was ein „Bulletproof Coffee“ ist. Auf Deutsch wäre das ein kugelsicherer Kaffee.

Macht der unverwundbar? Wohl kaum.

Doch angeblich soll die Kombination aus gewöhnlichem Filterkaffee mit ordentlich Butter und Öl uns ungeahnte Kräfte verleihen (zwei Dinge zu einem neuen Produkt kombiniert).

Ein Kaffee, der gleichzeitig Energydrink ist? Das ist für mich als Sportler neu und originell.

Übrigens: Wenn Du keinen Kaffee magst, kannst Du auch Bulletproof Tea trinken!

Du fragst Dich vielleicht aber auch gerade: „Youri, hinter welchem Mond lebst Du? Der cremige Superdrink ist bei mir längst Standard!“

Dann zeigt das perfekt, was ich damit meine.

Wenn Dich Deine Zielgruppe oder Umgebung als kreativ ansehen soll, dann sollten Deine Ideen möglichst neu und originell für eben diese Menschen sein.

Angenommen Du findest eine Kultur auf unserer Erde, die noch nie mit unserer Zivilisation in Berührung stand. Das Rad ist dort noch nicht erfunden, also gehst Du hin und bringst ihnen diesen runden Segen.

Wahrscheinlich erachten Dich diese Menschen sofort als unglaublich kreativ (wenn es den Begriff den in der Kultur gibt). Vielleicht sie Dich sogar zu deren neuem Oberhaupt – oder sie verbrennen Dich als Hexe. Das Risiko besteht natürlich auch.

Ja, ich weiß, ein etwas verrücktes Beispiel, doch Du verstehst, worauf ich hinaus will: Was für mich neu ist, muss nicht unbedingt auch für Dich neu sein. Das macht es sehr schwierig, auf objektiver Basis zu urteilen, ob eine Sache nun kreativ ist oder nicht.

Nicht immer sind alle Ideen von Grund auf neu. Manchmal reicht es für eine kreative Idee, eine Sache aus einer Branche in eine andere einzuführen, in der sie noch nicht bekannt ist.

Ein klasse Beispiel ist das Fließband. Henry Ford setzte es 1914 erstmals ein, um Automobile effizienter zu fertigen. Doch vorher hatten Schlachthöfe beim Zerlegen der Tiere Fließbänder eingesetzt. Ford hat also ein erprobtes Mittel aus einer Branche in eine andere übertragen, wo das Prinzip neuartig war. Heute kennst Du das auch aus anderen Bereichen wie der Gepäckausgabe am Flughafen oder dem Running Sushi um die Ecke. Das Muster dahinter: Der Mensch bleibt an einem Platz, das Produkt bewegt sich zu ihm.

Das ist übrigens auch eine hervorragende Technik für Kreativität und Innovation, bekannt unter dem Namen „Cross Industry Innovation“: Du überträgst ein Muster von einer Branche auf eine andere und erzielst damit neuartige Ergebnisse.

 

4. Kreative Ideen sollten einen Wert haben

Ich erfinde Euch einen dreieckigen Reifen! Das hat die Welt noch nicht gesehen! Unglaublich originell, oder?

Doch hilft dieser Reifen jemandem? Hat er einen Nutzen? Nicht so wirklich, denn brauchbar ist er nicht.

Ich gehe davon aus, dass eine solche Situation nicht allzu oft vorkommt. Wenn wir kreativ werden, dann ja meistens, weil wir nach der Lösung für ein Problem suchen.

Oder würdest Du Dich mit einer Idee zufrieden geben, die Dein Problem nicht löst? Eher nicht, oder?

Ganz ausgeschlossen ist das jedoch nicht. Ich erleb das im Alltag in Workshops und Konzeptionsphasen immer wieder.

Da verlieben sich Menschen bei der Ideenfindung in einen Gedanken, der unglaublich originell ist. Wenn es anschließend darum geht, daraus ein Konzept zu entwickeln, das Probleme löst, stößt die Idee schnell an ihre Grenzen.

Eine solche Idee ist zwar schön anzusehen, bringt den Urheber in seinem Problem oder seiner Fragestellung nicht weiter.

Nichtsdestotrotz bin ich ein Freund davon, solche Idee unbedingt zu sammeln. Vielleicht finden wir später an anderer Stelle ein passendes Problem dafür.

Halten wir also fest: Eine Idee sollte einen konkreten Nutzen haben.

Eine kleine Randnotiz wäre da allerdings noch:

Insbesondere in der Kunst kann es Ideen geben, die auf den ersten Blick scheinbar niemanden weiterbringen, ja sogar nutzlos zu sein scheinen.

Fallen solche Ideen nun aus unserer Definition raus? Sind das keine kreativen Ideen?

Sagen wir, Du bist Songwriter und schreibst ein Lied, das keinen großen Erfolg auf dem Markt hat und eigentlich von niemandem wirklich als kreativ beachtet wird.

Die Kritiker kommen, zerpflücken Dich, analysieren Dich, bewerten Dich und lassen kein gutes Haar an Deiner Idee.

Auf einem Konzert kommt plötzlich jemand hinter die Bühne und erzählt Dir davon, dass Dein Song ihm oder ihr in einer schweren Zeit sehr weitergeholfen hat.

Spätestens dann hat doch auch der einfachste und unkreativste Song seine Berechtigung, oder? Dann ist er wertvoll.

Aus diesem Grund bevorzuge ich das Wort „Wert“ statt „Nutzen“ in meiner Definition. Insbesondere wenn es um unsere Gefühlswelt geht, finde ich das Wort „nützlich“ unangebracht.

 

Fazit – meine Definition von Kreativität

Meine Definition: Kreativität ist Deine Fähigkeit, Bestehendes zu kombinieren, um Neues zu schaffen, das einen Wert hat.

Kreativ ist immer relativ. Denn was wir für kreativ halten, hängt von den Umständen ab. Was für den einen Standard und Routine ist, kann im Weltbild des anderen komplett neuartig und innovativ sein. Genauso kann eine Idee für einen Menschen wertlos sein, für den anderen jedoch lebensverändernd.

Bei dem einen liegt der Fokus mehr auf dem Ergebnis, dem Mehrwert. Bei dem anderen mehr auf dem Aspekt der Überraschung und der Faszination. Das Urteil kann also je nach Absender unterschiedlich ausfallen und ist kein objektiver Wert.

Brechen wir es komplett runter, ist eine Idee immer dann kreativ, wenn jemand sie als kreativ bewertet. Da wir Menschen uns in einem Kulturkreis sehr ähnlich sind, gibt es große Schnittmengen zwischen unseren Bewertungen.

Die Welt verändert sich weiter und auch unsere Definition kann sich in Zukunft wandeln. Tauschen wir uns also darüber aus.

Du hast eine andere Sicht der Dinge? Du möchtest etwas hinzufügen oder hast offene Fragen? Klasse! Ich freue mich auf Deinen Kommentar und auf unseren Austausch.

 

 

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