Erfolgstyrannei – lass Dich vom „Erfolg“ nicht blenden

Was bedeutet Erfolg für Dich? Eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Stellst Du sie Dir nicht, kann es leicht passieren, dass Du nur noch an fremden Zielen arbeitest und dich selbst dabei verlierst. Wenn Du jedoch Deine persönliche Erfolgsdefinition hast, bringst Du Klarheit in Deine Gedankenwelt und richtest Dein Leben an Deinen Zielen aus.

Diesen Beitrag gibt's übrigens auch als Podcast – Folge 9.

Erfolgreich ohne Erfolg

Mein Leben fühlte sich an wie ein prächtiger Ballon – Ja genau: So ein bunter mit hübschen Bildern drauf. Außen wunderschön anzusehen, doch innen leider nur laue Luft – nicht einmal Helium, das mich nach oben zog.

Ich hatte einen sicheren, gutbezahlten Job, eine kleine, aber feine Designerwohnung und jedes Wochenende viel Party. Eigentlich genau das Bild, wie es sich viele Menschen wünschen würden. Nach einer harten Zeit im Studium war ich jetzt endlich angekommen. Und doch fühlte ich mich leer und ausgelaugt. Das Leben war zwar gefällig und spaßig, doch statt wie eine prunkvolle Hochzeitssuppe, schmeckte es eher wie eine laue Brühe mit zu wenig Salz drin.

Ich steckte fest und für mich war klar: Ich will mehr! Ich muss was ändern! Das kann doch nicht schon alles sein! Und genau dann kam er: Der Anbieter eines Onlinekurses, der mir in seinen Werbeanzeigen lautstark versprach: „Ich gebe Dir den Schlüssel zum Erfolg und verrate Dir die Geheimnisse für Deinen Erfolg im Leben.“

Ich las mir die Texte durch – in jeder dritten Zeile sprangen mich die Worte „Erfolg“ und „erfolgreich“ an. Ich fühlte mich wie in Trance und die Worte wirkten auf mich wie ein Versprechen: Okay, bei dem werde ich wohl genau das erfahren, was das obere 1 Prozent anders macht, dachte ich mir. Und Erfolg ist doch genau das, was wir alle wollen, oder? Also zückte ich meine Kreditkarte und buchte den Kurs. Das ist meine Fahrkarte aus diesem öden Trott heraus – von jetzt an wird alles besser, dachte ich mir.

Der Kurs begann sofort damit, meinen Alltag zu „optimieren“, was bedeutete, jede freie Sekunde meines Tages mit scheinbarer Produktivität vollzustopfen. Um 5 Uhr aufstehen und vor der Arbeit schon lesen und lernen. Auf dem Weg zur Arbeit und immer, wenn ich unterwegs bin, bitte keine Musik, sondern Podcasts und Hörbücher. Das gilt natürlich auch für die Mittagspause. Und klar: Nach Feierabend und am Wochenende war dann Zeit, um bis zur Erschöpfung durchzupowern. Denn – das war im Kurs selbstverständlich – das tun erfolgreiche Menschen so.

Nachdem die ersten Videos des Kurses gut gemacht waren, kamen anschließend jedoch viele Plattitüden und Binsenweisheiten. Es ging darum, immer mehr zu leisten. Es ging um Geld, um Blenderein, um unmoralische Manipulation und ständig nur um den eigenen Vorteil. Die Richtung gefiel mir nicht. Nachdem ich das Programm ein paar Monate durchgezogen hatte, kam ich freitagsabends mit Hörbuch auf den Ohren in meiner Wohnung an. Körperlich war ich fit, doch in mir drehte sich alles. Es fühlte sich so an, als müsse mein Geist kotzen. Als wolle er das ganze Wissen abstoßen, das ich ihm wochenlang per Druckbetankung verabreicht hatte. Ich riss mir die Kopfhörer aus den Ohren und feuerte mein Smartphone gegen die Wand. Alles in mir rebellierte. Meine Innenwelt wehrte sich gegen diese Zwänge und dieses ekelhafte Lebensgefühl. Keine Sekunde länger, beschloss ich!

Mein Weg zum Erfolg? Fehlanzeige! Ich scheiß auf Dich und Deinen Erfolg, Du Dreckskurs! Abends traf ich eine gute Freundin zum Sushi und konnte ich es nicht mehr bei mir halten – also meinen Frust, nicht das Sushi. Ich erzählte ihr von meinem Kummer, von dem teuren Online-Kurs und meinen enttäuschten Erwartungen. Sie sah mich verständnisvoll an und ließ mich erzählen. Ich dachte, sie wird mir jetzt gleich fein den Bauch pinseln und mir Bestätigung geben. Doch es kam anders. Als ich fertig war mit meinem Ausgekotze, stellte sie mir eine Frage, bei der mir innerlich der Kragen platzte. Sie drückte genau dort, wo es wehtat. Doch ich hab sie sehr lieb und so atmete ich erst ein paar Mal tief durch.

Sie fragte: Youri, was hast Du denn eigentlich dafür getan, dass der Kurs auch für Dich gut werden kann? Hast Du Dir klargemacht, was Du davon erwartest und welches Ziel Du damit verfolgst? Also: Wie hätte der Kurs aussehen müssen, damit er für Dich auch die gewünschten Früchte tragen könnte?

Das hatte gesessen und es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Erfolg – Erfolg – Erfolg schoss es mir durch den Kopf. Das Wort hatte mir den Kopf verdreht. Es setzte gute Gefühle und ein Begehren in Gang, doch beim näheren Ansehen platzte es wie der Ballon, von dem ich Dir am Anfang der Story erzählt habe.

Da war mein Problem. Ich folgte blind einem undefinierten Bedürfnis. Einer schwammigen Sehnsucht, die sich hinter diesen 6 Buchstaben verbarg. Und ich hatte anderen die Rolle überlassen, sie mit Inhalt zu füllen. Die packten da natürlich alles rein, was für sie Erfolg war: Schnelle Autos, hübsche Frauen, viel Geld und übergossen das alles mit einer schönen Ladung Champagner. Doch das war nicht meins. Jetzt war mir klar, was ich zu tun hatte.

Ich steckte nicht lange den Kopf in den Sand, sondern machte mich auf die Suche nach meiner persönlichen Definition von Erfolg. Ich suchte Antworten auf die Fragen: Wo will ich in 5 Jahren sein? Wofür stehe ich? Wofür lebe ich? Wie sieht für mich ein erfolgreiches Leben aus? Nach welchen Werten möchte ICH leben? Keine leichten Fragen, doch allmählich zeichnete sich ein ganz klares Bild heraus – und es fühlte sich gut an! Jetzt brauchte ich keinen Erfolgskurs mehr! Ich war auf Erfolgskurs. Jedes Mal, wenn ich ab sofort den 6 Buchstaben begegnete, schrillte meine Alarmglocke und ich fragte mich: Moment mal! Ist das wirklich auch Erfolg für mich? Dieser innere Kompass hielt mich auf meinem Kurs und hatte noch einen spannenden Nebeneffekt: Ich habe meine Ziele zwar noch lange nicht erreicht. Doch ich mache mein Ding und damit fühle mich schon jetzt dauerhaft erfolgreich!

Das Problem mit dem Wort „Erfolg“

Was bedeutet es für Dich, Erfolg im Leben zu haben? Welche Bilder entstehen bei der Frage spontan vor Deinem inneren Auge? Die Antwort auf die Frage ist nicht selbstverständlich und auch nicht einheitlich. Doch wenn Du darauf keine eigene Antwort hast, kann es passieren, dass andere in Deinem Hirn rumwichsen und Dir ihren Einheitsbrei überstülpen: Jeden Tag schön fleißig sein, viel Geld verdienen, eine Bilderbuchfamilie haben, tolle Autos, luxuriöse Urlaube und Dich ständig selbst optimieren, bis Du auch das letzte bisschen Energie aus Dir herausgekitzelt hast. Folgst Du diesem Bild, obwohl es nicht Deins ist, kann das übel enden – aus meiner Sicht sogar in persönlichen Krisen und in Depressionen.

Das Wort „Erfolg“ sollten wir also mit Vorsicht genießen. Es ist aalglatt! Als Werbetexter verwende ich diese Worthülse gerne, weil sie dazu führt, dass Du als Leser den Sinn hineininterpretierst. Das Wort nimmt für Dich also die Bedeutung an, die Du darin sehen willst. Für mich als Texter bzw. für meinen Auftraggeber liegt der Vorteil darin, dass Du Dich maximal angesprochen fühlst.

Ich zeige Dir das mal konkret an folgendem Beispiel: „Erfolg im Sport haben“ – das kann die unterschiedlichsten Bedeutungen haben:

  • Muskelaufbau bis Du ein Spiegelbild von Arnold Schwarzenegger bist.
  • Deinen Körperfettanteil reduzieren, bis Du gestochen scharf definierte Bauchmuskeln hast.
  • Vorbereitung auf einen Marathon.
  • Gold gewinnen bei Olympia.
  • Mit Deinem Verein eine Meisterschaft gewinnen.
  • 3 Mal die Woche im Gruppenkurs Dampf ablassen, bis Du total platt bist.
  • … und es gibt noch viele, viele mehr!

Du siehst: Jeder hat seine eigene Antwort. Wenn Dir ein Trainer also „Erfolg im Sport“ verspricht, dann nimm das nicht einfach fraglos hin. Bohre nach, ob die Person Dir wirklich DAS bieten kann, was die Worte für DICH bedeuten. Und was hier für den Sport gilt, das gilt auch für jeden anderen Bereich Deines Lebens. „Erfolg im Job“ kann so zum Beispiel bedeuten, mit Turbo die Karriereleiter zu erklimmen. Es kann aber auch ganz anders sein: Als Mitarbeiter ein Thema voranzutreiben, täglich zu inspirieren, ein Team zusammen zu halten und für gute Stimmung und Verbundenheit sorgen. Erfolg ist nicht gleich Erfolg.

Sklave für die Ziele anderer – lass Dich nicht vom „Erfolg“ ködern

Im weitesten Sinne bedeutet „erfolgreich“ sein in meinen Augen: Du erreichst auf möglichst direktem Weg Deine persönlichen Ziele in allen Bereichen, die Dir für Dein Leben wichtig sind. Hinter diesem schwammigen Wort „Erfolg“ steht Deine persönliche Erfüllung. Wichtige Voraussetzung dafür ist also: Du weißt, wie diese Ziele für Dich aussehen. Ansonsten bist Du ein Fähnchen im Wind. Dann schluckst Du nur allzu leicht die gesellschaftliche Erfolgspille und rennst von da an den Idealen anderer hinterher. Wie heißt es so schön:

Wenn Du nicht an Deinen Zielen arbeitest, dann arbeitest Du an den Zielen von anderen.

Hast Du den Erfolgsköder der anderen geschluckt, können diese Dich nach Belieben herumführen: „Du willst Erfolg? Ja dann arbeite mal schön 12 Stunden am Tag für mich – auch am Wochenende. Streng Dich schön an, sei fleißig! Lass alles andere außen vor und konzentriere Dich nur auf Geld und Karriere. Mach brav Männchen! Und irgendwann, ja irgendwann bekommst Du dann Erfolg!“

Das mag überspitzt klingen, doch von außen wirkt diese oberflächliche geld-, gier- und machtgetriebene Welt wirklich so. Wie ein Hamster in seinem Rädchen vollbringen die Menschen dann fein dressiert die verrücktesten „Kunststückchen“, jagen ein Leckerli nach dem anderen, während sie DEM Erfolg hinterherhecheln.

Der Kompass, der die Richtung angibt, ist für diese Menschen im Außen. Sie haben ihn anderen Menschen bewusst oder unbewusst in die Hände gelegt und die geben jetzt den Takt in ihrem Leben an. So rennen sie dann im Gleichschritt diesem Bild hinterher und werden dadurch zu Anerkennungs- und Bestätigungsjunkies!

Ersetzt Bestätigung von außen Deine persönliche Erfüllung?

Wenn wir kein inneres Erfolgsbild haben, übernehmen wir das Erfolgsbild von außen und gleichen uns nun ständig damit ab. Ist das auch richtig so, was ich da mache? Kriege ich dafür auch genug Anerkennung? Werd‘ ich jetzt erfolgreich, oder was? Manch einer zeigt täglich in den sozialen Medien, wie sehr er sich anstrengt, einem Ideal hinterher zu eifern, obwohl es ihm eigentlich kaum oder gar keinen Spaß macht. Aber so lange andere zusehen und klatschen und liken und Herzchen geben, machen sie weiter, denn sie fühlen sich bestärkt in dem, was sie tun. Ihr ganzes Selbstbewusstsein lädt sich durch die Anerkennung und Bestätigung von außen auf. Bleibt die jedoch plötzlich aus und sagt keiner mehr, dass sie alles richtig machen, schwindet das Gefühl von Erfolg. Dem Erfolgs-Akku geht der Saft aus und das ganze Leben fällt in sich zusammen wie ein Luftschloss.

Ich kenne einige Menschen, die einen steilen Karriereweg eingeschlagen haben und mit Anfang 30 vor lauter Sinnlosigkeit die Reißleine gezogen haben. Sie haben gemerkt, dass das nicht ihres ist und dass sie sich etwas anderes vom Leben wünschen. Dieses Infragestellen und nach der eigenen Wahrheit zu handeln, das verlangt ne ordentliche Portion Mut. Manche Menschen machen es sich dann lieber bequem. Sie spüren die Leere in ihrem Leben und fragen sich, ob das wirklich richtig so ist. Doch aus Angst, dass der Selbstzweifel sie zerfrisst, arbeiten sie nur noch um so härter, statt auf die Vollbremse zu drücken und erstmal alles in Frage zu stellen.

Der Erfolg von außen wirkt wie ein Versprechen: Tu dies und mach jenes und dann wirst Du glücklich und erfüllt sein. Doch immer mehr Menschen wachen auf und erkennen, dass sich dieses Versprechen trotz all ihrer Anstrengungen nicht erfüllt. Sie haben ihr ganzes Leben auf so ein Versprechen gebaut, doch dann schauen sie kritischer hin. Sie fühlen sich betrogen – und das zurecht! All das Müssen und Sollen hat vielleicht andere weitergebracht, doch persönlich in eine Sackgasse geführt. Mach Dir daher klar:

Einen Scheißdreck musst Du!

Und wenn Dir das zu radikal erscheint, dann ließ nochmals den Beitrag rund um den Tod als Sparringspartner. Es ist Dein Leben! Hier steht alles auf dem Spiel und nur Du bestimmst. Bringen wir es auf den Punkt: Kommt Erfolg von außen, dann ist er künstlich aufgebaut und speist sich ständig von Anerkennung und Bestätigung der anderen. Für Deine persönliche Erfüllung hat langfristig jedoch nur das Substanz, was aus Dir heraus kommt – aus Deinem Inneren.

Impuls: Lebe Deine Werte – wahrer Erfolg kommt von innen

Wenn Du da draußen in der Welt die Aufforderung hörst: Übernimm die Verantwortung für Dein Leben, dann bedeutet das im Kern: Nimm den Erfolgs-Kompass in die eigenen Hände und leite Dich selbst mit ihm. Mach Dir klar, wie Erfolg für Dich aussieht, dann findest Du auch von alleine den Weg dorthin. Als kleiner Hinweis:

Erfolg ist das, was dich glücklich macht, auch wenn keiner zuschaut.

Unter der Oberfläche ist jeder von uns angetrieben von ein paar zentralen Werten und Leitideen. Die stecken ab, wofür wir stehen und wie wir leben. Je bewusster Du Dich daran orientierst, desto erfüllter gehst Du durch Dein Leben. Wie Du Deine Werte aufspürst? Ganz einfach: Schau mal zurück auf Momente in Deinem Leben, in denen Du vollkommen erfüllt warst. Was hast Du in diesen Momenten getan? Wie hast Du es getan? Wie sah Dein Umfeld aus? Und was hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Du Dich so gut gefühlt hast? Hinter solchen starken Emotionen und wahren Erfolgsgefühlen verstecken sich Deine Werte.

Ich gebe Dir meine Werte als Beispiel:

  • Leidenschaft steht bei mir an erster Stelle. Ich tue täglich Dinge, für die ich brenne und bei denen ich aufblühe, wie etwa das Schreiben oder Podcasten.
  • Wachstum ist ein zentraler Treiber bei mir. Ich fühle mich rundum gut, wenn ich abends klüger ins Bett gehe, als ich morgens aufgestanden bin. Ich liebe anregende Gespräche, besuche mehrfach im Jahr Seminare und kann mich stundenlang in Büchern festlesen. Dabei spüre ich, wie ich immer wieder über mich hinauswachse. Doch nicht dauerhaft und ohne Ziel! Ich musste erst lernen, welche Dosis für mich die richtige ist.
  • Verbundenheit hält das alles buchstäblich zusammen. Ich umgebe mich gerne mit inspirierenden Menschen und pflege nur wenige Freundschaften, die dafür jedoch tiefgründig und für beide Seiten bereichernd sind.
  • Genuss hält das Gleichgewicht. Ich liebe leckeres Essen und gönne mir am liebsten einen Tag pro Woche, wo ich mich mit Pizza und Bier vor den Fernseher setze und Netflix schaue. In diesen Momenten genieße ich das Leben und lade meine Akkus auf. Genauso bedeutet Genuss für mich jedoch auch, wenn ich mich beim Sport voll verausgaben kann.

Das sind meine Werte. Und alleine die Tatsache, diese 4 Werte mit Dir zu teilen, gibt Dir ein gutes Gefühl für den Menschen, der dahintersteckt.

Mach Dein Ding und schütze Dich vor der Erfolgstyrannei

Nach diesen Werten zu leben, erfordert auch, mich immer wieder rauszunehmen, meine Wünsche zu reflektieren und gegen die Stimmen von außen zu verteidigen. Ich höre sie gerade schon vor meinem inneren Ohr: „Youri, wie kannst Du bloß Alkohol trinken?! Sooooo ungesund! Pizza? Bah, sowas Furchtbares! Erfolgreiche Menschen essen nur Äpfel mit Haferflocken! Und Netflix? So eine Verschwendung von Lebenszeit! Schau Dir lieber Online-Kurse an und lies täglich 3 Bücher! Erfolgreiche Menschen lernen die ganze Zeit, und arbeiten rund um die Uhr bis zum Herzinfarkt!“

Kennst Du diese Erfolgstyrannei auch aus Deinem Alltag? Lebst Du nach Deinen Werten und Regeln, dann kannst Du solche Kommentare belächeln. Du musst nicht immer mehr leisten, um erfolgreich zu sein.

Erfolg ist nichts, was Du erschaffen musst. Erfolg ist etwas, das Du ausstrahlst.

Das ist das Geheimnis ganz am Ende unserer Story: Hast Du Deinen Weg gefunden, brauchst Du nichts mehr zu tun, außer einen Schritt vor den anderen zu setzen. Du fühlst Dich erfolgreich, weil Du auf Deinem Weg bist. Dazu brauchst Du keine Bestätigung von außen. Du fragst Dich nur: Passt das für mich und meinen Lebensplan? Und auch eine ganz coole Frage: Würdest Du auch so wählen, wenn keiner es mitbekommt?

Ab jetzt schrillen also Deine Alarmglocken, wenn Du die Worte „Erfolg“ und „erfolgreich“ siehst. Schau genauer hin. Ergründe, was wirklich dahinterstecken soll und nenn Dein Glück beim Namen! Strebe nicht nach Erfolg, sondern nach ganz persönlichem Glück und Erfüllung.

Hier steckt auch mal wieder ein bisschen Wahnsinn drin: Das eigene Erfolgsrezept zu leben, das bedeutet, auch gegen den Strom zu schwimmen. Und auch immer wieder „nein“ zu sagen, wenn Dir andere einen Kurs vorschlagen, der nicht Deiner ist. Ich bin gespannt, wohin Dich Dein Weg führt und freue mich auf Deine Gedanken in den Kommentaren!

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