Kreativität fördern – nicht Deine Fähigkeiten sind das Problem, sondern Deine Stimmung

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Welches Bild siehst Du vor Deinem inneren Auge, wenn Du an Albert Einstein denkst?

Grinst er Dir gerade mit ausgestreckter Zunge entgegen?

Wunderbar! Die meisten Menschen erinnern sich direkt an dieses Portrait. Für einen theoretischen Physiker ist das keine alltägliche Pose. Und Du weißt: Was vom Normalen abweicht, das bleibt in Erinnerung.

Ich bin mir sicher, dieses Bild hat dazu beigetragen, Albert Einstein zu den Popstars unter den Wissenschaftlern zu machen. Er wirkt verrückt, ein bisschen frech und richtig gut drauf.

Welches Bild siehst Du vor Deinem inneren Auge, wenn Du an ein Genie bei der Arbeit denkst? Welche Stimmung herrscht im Raum und um den Menschen herum?

Denkst Du wieder an Einstein? Oder gibt es noch andere Menschen, die für Dich diesen Genie-Status verkörpern?

Während ich diese Zeilen schreibe, wandern meine Gedanken zum Film „Zurück in die Zukunft“. Darin spielt Christopher Lloyd die Figur des Dr. Emmet Brown – für mich der Inbegriff des Genies: ein weißer Kittel, eine graue Elektroschock-Frisur, und ständig ist er in freudiger Erregung, weil der nächste Geistesblitz zum Greifen nah ist.

Genau auf diesen letzten Part möchte ich heute mit Dir hinaus: die freudige Erregung und der positive Grundzustand.

Wann hast Du zuletzt ein griesgrämiges Genie erlebt? Jemanden, der geniale Einfälle und Ideen hatte, während er wütend umherschrie oder vor Angst in einer Ecke kauerte?

Mir ist niemand bekannt, der in dieses letzte Muster passt. Wenn Du jemanden kennst, erzähl mir bitte davon!

Positive Stimmung ist die Voraussetzung für jede Art von konstruktiver Tätigkeit ist. Wenn Du gut gelaunt bist, lernst Du besser, kommst schneller in Deinen Flow und bist insgesamt sehr viel vitaler.

Deine Kreativität hängt sehr stark mit Deiner Stimmung zusammen. In vielen Fällen ist sie sogar wichtiger als Deine Fähigkeiten selbst. Du kannst die besten Kreativ-Tools kennen – ist Dein Geist nicht im richtigen Zustand, wirst Du damit nicht weit kommen.

Doch welche Emotionen sind förderlich? Wie beeinflusst die Stimmung die kreative Arbeit im Team? Und mit welchen Tricks kannst Du Deine Stimmung konstruktiv beeinflussen? Lass uns jetzt die spannende Verbindung zwischen Stimmung und Kreativität erforschen.

 

Schotten dicht! Wie negative Stimmung Deinen Geist verschließt

Vielleicht fragst Du Dich gerade, ob Dich in den nächsten Zeilen eine Abhandlung zum positiven Denken erwartet. Um das vorab zu klären: Nein, es geht in diesem Beitrag nicht darum, in Dein Denken und Fühlen einzugreifen. Das ist ein Thema für sich und erscheint schon bald in einem eigenen Beitrag.

Das Schlagwort hier ist: anerkennen. Gefühle sind ein Teil von Dir und teilen Dir etwas mit. Wenn sie zu Dir sprechen, darfst Du hinhören, denn sie haben Dir etwas zu sagen. Manchmal ist ihre Botschaft so laut und stark, dass Du nur noch Deine Emotionen hörst. Dein Umfeld blendest Du aus und schaust für eine Weile ganz nach innen.

Dieser Zustand kann Deine Kreativität ganz ordentlich hemmen. Du bist mit Dir selbst beschäftigt und hast wenig Aufmerksamkeit übrig für verrückte Ideen und neue Denkmuster.

Wenn Deine Kreativität also in manchen Momenten brachliegt, muss das nicht an Deinen Fähigkeiten liegen. Oft passt in der Situation einfach der Rahmen nicht.

Kreativität setzt Offenheit und Neugier voraus. Du möchtest mehr entdecken, als Dir bisher bekannt ist. Wenn Du fröhlich, heiter und gelassen bist, gehst Du mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Frische Impulse nimmst Du dankbar an. Sie dringen zu Dir durch und können in Dir arbeiten.  

Steckst Du jedoch in einer Emotion wie Angst, dann verengt sich Dein Blickfeld. Du hast Scheuklappen auf und fokussierst Dich nur auf eine Sache: Du willst die sicherste und schnellste Lösung raus aus der Situation finden. Für neue Wege hast Du jetzt keinen Kopf. Du nimmst nur noch Gefahren, Probleme und Bedrohungen wahr, damit Du auf alles bestmöglich reagieren kannst.

Das hat evolutionäre Gründe: In einer Gefahrensituation ging es früher oft ums nackte Überleben. Hätten Deine Vorfahren zum Beispiel nach kreativen Fluchtmöglichkeiten gesucht, während Raubtiere sie jagten, würdest Du diesen Text jetzt nicht lesen.

Ein Superheld! Das wärst Du, wenn Du in jeder beängstigenden Situation locker und fröhlich bleiben würdest. Für uns Menschen gehören dieses Wechselspiel aus Emotion und Reaktion ganz natürlich zum Leben dazu. Entscheidend ist, wie Du damit umgehst.

Hast Du erstmal ein Gespür für Deine Innenwelt entwickelt, kannst Du Deine Ideenfindung gezielt auf solche Momente verlagern, in denen Du gut gelaunt bist. Dann schöpfst Du aus Deinem vollen Potenzial.

 

Nutze Deine volle mentale Bandbreite

Mahnmal lahmt mein Internet. Da ich heute zum großen Teil digital arbeite, bin ich sehr sensibel, was die Bandbreite meiner Internetverbindung angeht. Läuft irgendwo parallel ein Stream oder ein Upload, kann das andere Tätigkeiten verlangsamen.

Ähnlich ist es auch mit unserer Gedankenwelt. Hier hast Du eine mentale Bandbreite, also gedankliche Kapazität, mit der Du arbeiten kannst.

Vielleicht hast Du in diesem Zusammenhang schon von den 5 bis 9 – oder auch 7 +/- 2 – Bedeutungseinheiten gehört, die wir parallel in unserem Bewusstsein verarbeiten können. Was darüber hinaus geht, fällt erstmal unter den Tisch.

Je mehr Dir also im Kopf herumschwirrt, desto weniger Ressourcen hast Du, um Dich auf eine Sache zu fokussieren. Dazu gehören auch Gefühle, Gedanken, Hirngespinste.

Kennst Du solche Gedanken, die den ganzen Tag an Dir kleben? Sie sind irgendwann einfach da und begleiten Dich wie ein hemmendes Gefühl, wohin Du auch gehst. Dabei muss Dir ihr Auslöser nicht einmal bewusst sein.

Es reicht schon, wenn Du in der Nacht einen bedrückenden Traum hattest. Du erinnerst Dich zwar am Morgen nicht mehr daran, doch er hat ein schwammiges Gefühl bei Dir hinterlassen.

Ich vergleiche solche Gefühle gerne mit einem Fleck auf Deiner Kleidung.

Stell Dir vor, Du hast einen vielversprechenden Tag vor Dir. Am Abend zuvor legst Du Dir Dein Lieblings-Outfit raus. Am Morgen spinnst Du aus dem Bett und hüpfst in Deine Hose. Du fühlst Dich großartig und voller Vorfreude. Nur noch eben die Zähne putzen, dann kann der Tag losgehen. Doch ein falscher Handgriff und auf Deiner Hose sitzt ein übler Zahnpasta-Fleck, der aussieht, als könne er auch anders entstanden sein.

Du hast keinen Ersatz und die Zeit drängt, also fährst Du eben mit einem feuchten Tuch drüber und beseitigst das Gröbste. Alles gut? Von wegen! Kleine Rückstände bleiben drauf. Hoffentlich sieht die keiner, denkst Du Dir.

Der Fleck auf der Hose ist nun nicht Dein eigentliches Problem. Der Gedanke an den Fleck begleitet Dich ab sofort durch den Tag und belagert Dein Bewusstsein. Du bist gedanklich überall nur nicht im Moment. Im Gespräch mit anderen ist Deine einzige Sorge: Kann sie oder er meinen Fleck sehen? Was löst der für Gedanken aus? Was denken die jetzt von mir?!

Solche Gedanken können an vielen Stellen lauern. Vielleicht hast Du eine wichtige Nachricht geschrieben und wartest auf blaue Häkchen. Du grübelst, ob Dich auf dem Weg zur Arbeit der Blitzer erwischt hat. Oder Du warst beim Arzt und wartest ungeduldig auf Untersuchungsergebnisse. Bestimmt kennst Du solche Situationen.

Nisten sich diese Gedanken bei Dir ein, befasst Du Dich unwillkürlich immer wieder mit ihnen. Über den Tag verteilt belegen sie einen großen Teil Deiner mentalen Bandbreite. Wenn Du nun kreativ denken willst, kommst Du weniger schnell in Deinen Flow. Du fühlst Dich gehemmt und in Deiner Arbeit gelähmt. Du hast nicht den Zugriff auf Deine vollen Ressourcen.

Möchtest Du kreativ jetzt arbeiten, solltest Du Dich erst mit diesen kleinen Gedanken auseinandersetzen und sie für Dich klären. Wir Du damit am besten umgehst, schauen wir uns als nächstes an.

 

3 Tipps für einen konstruktiven Umgang mit Deinen Emotionen

Schlechte Stimmungen und negative Emotionen an sich gibt es nicht. Klar, wir nennen sie so. Doch egal ob Angst, Trauer, Wut oder Freude – jede Emotion ist eine kleine Botschaften. Erst die Art, wie wir mit ihnen umgehen, verleiht ihnen Bedeutung.

Um es einfach zu machen, spreche ich hier trotzdem von negativen Stimmungen und Emotionen. Darunter verstehe ich, dass eine Emotion  für eine bestimmte Absicht nicht förderlich oder zielführend ist, eben negative Auswirkungen dafür hat.

Beispiel Trauer: Um einen geliebten Menschen zu trauern, ist eine der schönsten Fähigkeiten, die wir besitzen. Trauer ist nicht schlecht. Sie bildet nur nicht die besten Rahmenbedingungen, um konstruktiv zu denken.

Du merkst, die Welt der Emotionen ist richtig spannend und hier ist einiges los. Folgende 3 Tipps geben Dir Orientierung für den konstruktiven Umgang mit Deiner Innenwelt.

 

1. Gefühlvolle Helfer – Emotionen regulieren Deinen Zustand

Zerlegst Du das Wort Emotion in E-Motion, erkennst Du darin die verborgene Bedeutung von „Energy in motion“, auf Deutsch: Energie in Bewegung.

Ich mag dieses Bild: Eine Emotion ist eine starke Energie, die sich durch Deinen Körper bewegt. Sie kann viel bewirken und Dir in wichtigen Situationen enorme Kräfte verleihen.

Wut ist beispielsweise eine sehr mächtige Emotion. Wenn ich wütend zum Sport gehe, bringe ich gerne 25 Prozent mehr Leistung als sonst.

Emotionen regulieren Deine Innenwelt, und wenn etwas raus muss, dann muss es eben raus. Verbietest Du Dir diesen emotionalen Ausdruck, vergibst Du eine vielversprechende Chance, schnell wieder in Deine Balance zu finden.

Erkenne Emotionen also an uns lass sie wirken. Das gilt für Deine Innenwelt genauso wie für Deine Außenwelt. Bist Du zum Beispiel in einer Gruppe und Du spürst, wie bei anderen Emotionen wuchern, dann sprich sie offen an. Damit öffnest Du ein Ventil und die anderen können sich Luft verschaffen.

 

2. Die Luft ist raus – Emotionen ebben schnell ab

Schlechte Stimmungen sollten wir nicht schönreden oder ausblenden. Akzeptiere die Seite und lass alles raus, dann bist Du schon bald wieder klar im Kopf. Denn jedes Gefühl kann sich auf natürlichem Weg nur begrenzte Zeit in Deinem Körper aufrecht erhalten. Spätestens nach 90 Sekunden ebbt es von alleine wieder ab.

Bestimmt hast Du schon von dem Tipp gehört, einfach einige Sekunden runter zu zählen, bevor Du aus einer starken Emotionen heraus agierst. Die Emotion flaut sehr schnell ab. Besteht sie jedoch länger als 90 Sekunden in Deinem Körper, ist sie hausgemacht. Ob bewusst oder unbewusst – Du feuerst sie künstlich an, verstärkst sie und hältst sie so am Leben.

Tob Dich also lieber 90 Sekunden voll aus und lass alles raus. Dann hast Du Deine gesamte Energie wieder klar und kannst aus all Deinen Reserven schöpfen.

 

3. Vorsicht, ansteckend! – Emotionen übertragen sich

Kannst Du ernst bleiben, wenn jemand vor Dir einen Lachkrampf hat? Ich nicht! Ja, ich liebe diese Situationen. Können wir uns zwischendurch schönere Geschenke machen, als einfach herzlich miteinander zu lachen?

Negativen Stimmungen birgen das gleiche Potenzial wie Freude. Jemand, der bedrückt oder schlecht gelaunt ist, kann eine ganze Gruppe in seine Stimmung ziehen.

Ist es Dir schon mal passiert, dass Du eine Laune von einem schlechten Termin in einen anderen geschleppt hast und Dir damit Chancen verbaut hast? Das funktioniert nach innen genauso wie nach außen.

Zehren negative Gedanken an Dir, können sie sich zu einem wilden Buschfeuer in Deinem Inneren entwickeln, das auch auf andere Gedanken oder Tätigkeiten übergreift. Die Stimmung breit sich aus und plötzlich ist alles schlecht.

Ab und an begegnen ich diesen Situation auch in meiner Band: Jemand hat einen schlechten Tag oder fühlt sich zermürbt. Arbeitest Du häufig mit anderen Menschen zusammen, entwickelst Du ein feines Gespür für sie. Du erkennst ihre Stimmung intuitiv am Gesichtsausdruck, an der Körperhaltung oder an ihrer Stimme.

Über unsere Spiegelneuronen können wir nachempfinden, was im anderen vor sich geht. Tust Du in einer solchen Situation jedoch nichts, kann die Stimmung sich verstärken. Jeder spürt sie, jeder stellt sich Fragen und gerät damit selbst voll in die Emotion.

Merken wir das in der Band, legen wir die Instrumente beiseite und sprechen die Stimmung offen an. Dadurch arbeiten wir sie auf, helfen uns gegenseitig und lösen sie auf. Das verbindet und schafft Vertrauen, sodass unser Zusammenspiel anschließend besonders produktiv und fruchtbar ist.

Sei Dir bewusst, dass Du die Fähigkeit hast, Emotionen auf andere Menschen überspringen zu lassen. Du trägst die Verantwortung.

 

Die Ausnahme – Trauer verlangt nach Antworten

Vielleicht hast Du Dir beim Lesen bis hierher auch gedacht: Youri, ich kann Dir total folgen, doch ich hab auch schon sehr kreative Ideen gehabt, als ich traurig war.

Das hatte ich auch. Traurigkeit bildet eine große Ausnahme, die sogar wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen ist.

Ich mache diese Erfahrungen selbst immer wieder beim Songwriting. Trauer ist da ganz krass, und ich hab oft das Gefühl, dass sie eine sehr lösungsorientierte Stimmung ist: Trauer verlangt nach Antworten.

Wenn ich traurig bin, erlebe ich eine Situation in meinem Inneren immer wieder. Ich gehe jedes Detail in meiner Gefühlswelt durch und betrachte jede Situation mit viel Empathie. Besonders die Frage nach dem Was-wäre-wenn schwebt mir durch den Kopf und bringt meine Gedanken auf viele verschiedene Pfade.

Dabei habe ich das Bedürfnis, anderen von diesen Gefühlen und meiner Innenwelt zu erzählen und halte die Eindrücke in einer sehr bildhaften Sprache fest – für Songtexte ist das genau richtig.

Hast Du mit Trauer ähnliche Erfahrungen gemacht, die diese Ausnahme bestätigen? Ich freue mich sehr auf Deine Geschichten.

 

5 Tipps für eine positive Stimmung

Wie anfangs erwähnt, mache ich hier keinen Ausflug mit Dir in die Welt des positiven Denkens. Du hast hier jedoch erfahren, wie ich wichtig Deine Stimmung für Deine kreative Arbeit ist. Daher lasse ich Dich nicht gehen, ohne Dir 5 Tipps mitzugeben, mit denen ich mich einstimme, wenn es drauf ankommt:

 

1. Lächeln!

Bestimmt hast Du diesen Tipp schon unzählige Male gehört: Wenn Du nicht gut drauf bist, dann lächle einfach und Freude wird folgen.

Der Hintergrund ist einfach: Die Muskelbewegungen, die das Lächeln formen, sind fest mit dem dazugehörigen Gefühl verdrahtet. Wenn Du freudig bist, aktiviert die Emotion die entsprechenden Muskeln für den Ausdruck. Denn unser Körper ist immer auf der Suche nach Kohärenz zwischen Gefühl und Ausdruck.

Das Spiel funktioniert also auch umgekehrt: Wenn Du die Schultern hängen lässt, Dich klein machst und den Kopf senkst, dann wirst Du von alleine auch weniger mutig und entschlossen sein.

Setzt Du jedoch ein breites Grinsen auf, dann denkt Dein Körper: „Hey, wir lächeln ja! Da müssen wir sofort die passende Emotion aktivieren!“

 

2.  Fokus

Schalte möglichst viele Geräte um Dich herum aus und sorge dafür, dass Dich keiner stört. Je weniger Impulse Du von außen zulässt, desto mehr mentale Bandbreite steht Dir zu Verfügung, um Dich ganz in Dein Thema zu vertiefen.

Schütze Dich also davor, dass Dich Impulse von außen während Deiner Arbeit aufregen oder ablenken können. Wenn der Rahmen gerade stimmt, lass nicht zu, dass Dich jemand aus Deinem Flow bringt.

 

3.  Musik

Das sage ich nicht nur, weil ich selbst Musiker bin! Musik ist ein ganz natürlicher Träger und Vermittler von Emotionen.

Hör vor oder auch während Deiner Arbeit aufbauende Musik, die Dich in die optimale Stimmung versetzt. Experimentier ruhig damit, was für Dich am besten passt. Je nach Tätigkeit und natürlich nach Deinem persönlichen Musikgeschmack findest Du die passende Begleitmusik für jede Situation.

Ich persönlich arbeite beim Texten nur mit Musik ohne Gesang. Der lenkt mich zur sehr ab und klaut damit mentale Bandbreite. Gute Erfahrungen hab ich hingegen mit klassischer Musik, Piano-Stücken oder mit Jazz gemacht.

Vielleicht passt auch die Musik meiner Band für Dich ganz gut. Die findest Du hier: www.peykay.com

 

4.  Kleidung

Gib Deinem Körper über die Kleidung ein deutliches Signal, in welche Stimmung Du Dich gerade versetzen willst. Ich ziehe zum Beispiel in Phasen des wilden, kreativen Denkens meine Schuhe aus und schlüpfe in meine Jogging-Hose.


Gewöhnst Du Dich daran, immer in einer gewissen Kleidung kreativ zu sein, schaltet Dein Körper schon bald von alleine in den kreativen Modus, sobald Du die entsprechende Kleidung trägst.

 

5.  Filme, Serien und Co

Der letzte Tipp geht eher ums Vermeiden: Achte darauf, welche Serien und sonstige Inhalte Du konsumierst.

Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich hatte mal eine fiese Grippe. Netflix war damals ganz neu. Ich lag im Bett dick eingepackt in meine Decken und hab mir eine Zombie-Serie angeschaut. Nicht nur eine Folge, sondern gleich eine ganze Staffel. Am Ende das Tages war mir noch schlechter als ich mich zuvor ohnehin schon durch die Krankheit gefühlt habe. Kein Wunder, wenn den ganzen Tag rohe Brutalität und verstörende Bilder auf mich und mein Unterbewusstsein wirkten.

Fantastische Kinofilme haben bei mir die entgegengesetzte Wirkung. Wann hast Du zuletzt diesen Effekt eines Films gespürt: Du kamst aus dem Kino und konntest danach nicht schlafen, weil Du in Gedanken noch voll im Film stecktest? Du warst inspiriert und Dein Kopf leuchtete nur so vor Inspiration. Solche Abende hab ich zuhauf gehabt und die Inspiration genutzt, bis spät in die Nacht zu schreiben.

Kommst Du in eine solche Stimmung der puren Inspiration, ist Schlafengehen tabu! Denn solche Stimmungen sind sehr fragil. Ehe Du Dich versiehst, sind sie wieder verflogen.

 

Fazit – Lächeln macht kreativ und sexy!

Auf die Stimmung kommt es an. Nicht nur bei der kreativen Arbeit! Ob wir verbissen oder mit viel Freude durch den Alltag gehen, das sieht man uns im Alter ganz deutlich an. Lachen entspannt die Muskeln und lässt Dich anziehend auf andere wirken. Ein positiver Grundzustand macht also nicht nur kreativer, sondern auch noch sexy!

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, diesen Artikel zu lesen und Deine Gedanken weiterzuentwickeln.

Du hast selbst spannende Erfahrungen mit gewissen Zuständen und Stimmungen gehabt? Dann erzähl mir in den Kommentaren davon! Ich freue mich, von Dir zu hören und mit Dir in den Austausch zu gehen.

 

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