Mehr Charisma – 9 Tipps, wie Du Ausstrahlung und Kreativität trainierst

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Greg betrat den Meeting-Raum und schaute jedem beim Handschlag mit einem warmen Lächeln in die Augen. Er war herzlich, offen und interessiert. Bereits nach kurzer Zeit fühlte ich mich, als würden wir uns schon ewig kennen.

Kennst auch Du Menschen, die so eine Wirkung haben? Sie gewinnen ganz natürlich Dein Wohlwollen und Deine Aufmerksamkeit, ohne dabei laut oder aufdringlich zu sein.

Vor einigen Jahren durfte ich Greg bei einem Projekt kennenlernen. Vielleicht hattest auch Du schon eine Aufgabe, die Dich faszinierte, Dir jedoch aufgrund ihrer Größe auch ordentlich Respekt einflößte? Ich war ich Teil einer Arbeitsgruppe, die sich einer solchen Herausforderung widmete. Dazu hatten wir uns eine Agentur an Bord geholt, und Greg leitete das Team.

Der Vormittag verging. Mit viel Euphorie hatten wir uns in die Materie gestürzt, doch während wir uns ein umfassendes Bild verschafft hatten, waren wir auf zermürbende Fragen gestoßen, die nun die Stimmung drückten. Nur bei einem nicht: Greg. Er saß zart lächelnd da, hielt sich zurück und verfolgte das Gespräch mit voller Aufmerksamkeit.

Als es ruhig geworden war, schaute er in unsere betrübten Gesichter, stand auf und ergriff das Wort. Mit einer Leichtigkeit in der Stimme fasste er unsere Herausforderung zusammen, brachte eine neue Perspektive ins Spiel und schaffte es, unsere Augen mit wenigen Fragen zum Funkeln zu bringen.

Es war, als hätte jemand ein Fenster geöffnet, die ganze schlechte Luft auf einen Schlag abfließen lassen und den Raum mit frischer Inspiration geflutet.

 

Charisma ist nicht, was viele denken

Menschen wie Greg sind Inbegriff dessen, was wir unter Charisma verstehen: Mit ihrer Ausstrahlung wirken sie auf Anhieb stark, selbstbewusst und besonnen. Wenn sie einen Raum betreten, ziehen sie alle Blick auf sich. Sie inspirieren und bewirken auf geheimnisvolle Weise, dass sich andere in ihrer Gegenwart gut fühlen.

Steve Jobs, Barack Obama oder George Clooney sind weitere Beispiele für charismatische Persönlichkeiten. In der Welt der kreativen Geister begegnest Du solchen Menschen besonders häufig. Daher habe ich mir die Frage gestellt: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Kreativität und Charisma?

Um Dich nicht lange auf die Folter zu spannen: Ja, den gibt es! Ich stelle Dir gleich 9 Ansätze vor, mit denen Du Deine Ausstrahlung deutlich verbessern kannst. Lass uns jedoch erst mit einem Mythos aufräumen, denn die Eigenschaft Charisma gibt es nicht!

Charisma ist keine Eigenschaft, die Du wie ein großes Geschenk entweder besitzt oder nicht – sie ist eine Fremdwahrnehmung. Andere Menschen erkennen etwas in Dir – bewusst oder unbewusst – das sie positiv anspricht. Charisma entsteht also nicht in Dir, sondern in Deinem Gegenüber.

Du wirkst auf eine Person charismatisch? Dann sieht oder fühlt sie etwas in Dir, das sie zu dem subjektiven Urteil leitet: Der Mensch hat Charisma! In dem Zusammenhang passt das Wort „Ausstrahlung“ wunderbar, denn Du strahlst mit Deinem Wesen etwas aus, das bei anderen eine starke Wirkung entfacht.

Halten wir also fest: Ob Du charismatisch rüberkommst oder nicht, hängt stark davon ab, wie andere Dich wahrnehmen und was sie in Dir sehen.

Welche Signale sind es also, die Du für eine solche Wirkung ausstrahlen kannst? Du findest sie in den folgenden 9 Tipps, die gleichzeitig auch förderlich sind für Deine kreative Arbeit. Lass uns also eintauchen.

 

1. Der Halo-Effekt – Charisma beginnt beim ersten Eindruck

Bist Du vertraut mit dem Halo-Effekt? Der bedeutet übersetzt soviel wie Heiligenschein-Effekt und beschreibt ein spannendes Phänomen: Wir Menschen sind so gestrickt, dass wir von wenigen äußeren Eigenschaften wie einem tollen Lächeln, einer eleganten Frisur oder einer markanten Brille schnell auch auf andere Eigenschaften und Fähigkeiten schließen, über die wir eigentlich nichts wissen.

Ich habe zwar noch keinen Menschen mit einem echten Heiligenschein getroffen, doch gewiss würde ich intuitiv denken: Das ist eine besondere Person, die im irdischen Leben Herausragendes geleistet hat. Sie muss gütig, offenherzig und unendlich weise sein!

Ein irdisches Beispiel: Hat eine Person eine markante Brille auf, fällt ihre Kleidung ins Auge und hat sie vielleicht ein Tattoo, dann tendiere ich dazu, sie als kreativ einzustufen.

Hat sich der erste Eindruck leicht gefestigt, nehmen wir anschließend verstärkt Indizien wahr, die diesen Eindruck bestärken.

Stellt mir der tätowierte Brillenträger ein Produkt oder eine Idee vor, werde ich darin nach kreativem Potenzial suchen. In meinen Augen ist er ja kreativ, also kann seine Arbeit nicht weit davon entfernt liegen. Kein Mensch liegt gerne falsch, daher will auch ich unbewusst meinen ersten Eindruck bestätigt wissen.

Bestimmt erkennst Du, worin hier auch Dein Vorteil liegt: Wenn Dein erster Eindruck stimmt, dann schließen die Menschen von Deiner Wirkung auch auf Deine Arbeit. Dein Image färbt also auf Deine Ideen und Produkte ab.

Wenn Du andere Menschen in Deine Ideen einbeziehen willst oder ihnen Deine Ideen verkaufen willst, kann Deine Wirkung ein großer Vorteil sein. Bist Du wie Greg ein charismatischer Mensch, hören Dir die Leute zu.

Mit drei Fragen kannst Du Deinen Halo-Effekt bewusst gestalten:

  1. Welche Eigenschaft sollen mir andere beim ersten Eindruck zuschreiben?

  2. Welche Persönlichkeiten kenne ich, die diese Eigenschaft erfolgreich nach außen tragen?

  3. Was kann ich von diesen Persönlichkeiten übernehmen, um ähnlich zu wirken?


Charisma ist mehr als ein erster Eindruck. Doch damit fängt alles an. Überlasse Deine Wirkung also nicht dem Zufall.

 

2. Charismatische Menschen wählen ihre Worte weise

Kennst Du diese Laberbacken, die sich ständig in den Vordergrund drängen und reden, ohne wirklich etwas zu sagen? Sie helfen niemandem weiter – höchstens sich selbst – und bringen keinen sinnvollen Inhalt ins Spiel.

Im Beispiel oben fiel Greg genau dadurch positiv auf, dass er das Gegenteil tat: Er hörte erst einmal zu, ließ die Gedanken sacken und wählte seine Worte mit Bedacht.

Was andere Menschen an Dir wahrnehmen können, das formt auch Dein Charisma. Dazu gehören Deine Worte, Deine Körperhaltung, Deine Mimik, Deine Gestik etc. Die Schlüsselfrage lautet also: Wie zahlt Deine Kommunikation am besten auf Deine gewünschte Wirkung ein?

Beginnen wir mit Deiner Stimme. Eine solide Grundlautstärke zeugt von Selbstbewusstsein. Sie verleiht Deinen Worten Kraft und Entschlossenheit. Lass Deine Worte nicht hervorstolpern, sondern sprich sie bewusst aus.

Achte auch darauf, dass Deine Körpersprache zu Deiner Botschaft passt. Halte Dich aufrecht und vermeide es, zu zappeln oder nervös hin und her zu wippen. Zudem wirkst Du sehr viel zugänglicher, wenn Du Dich ganz Deinem Gegenüber zuwendest und ihm in die Augen schaust. Dadurch entsteht eine ganz natürliche Verbindung zwischen Euch.  

Wähle Deine Worte so, dass andere Dir folgen können und greif die Worte der anderen auf. Geh auf die Gefühle, Sorgen und Ängste der Menschen ein und arbeite mit den Emotionen, die im Raum sind. So baust Du eine Verbindung zu den Menschen auf, reißt sie mit und lässt Deine Emotionen auf sie überspringen.

Selbst eine Pause im Gespräch kann Wunder wirken. Viele schrecken davor zurück, das Gespräch etwas runterkommen zu lassen. Doch große Rhetoriker setzen Pausen ganz gezielt ein, damit sich die Bedeutung der Worte entfalten kann. Dein Gegenüber fühlt dann: Wow, er scheint echt darüber nachzudenken, was ich gesagt habe. Um den Effekt noch zu verstärken, kannst Du mit Fragen nachhaken und das Gespräch vertiefen.

Deine Kommunikation hat jetzt einen Wert für andere, sie bringt Wertschätzung und führt dazu, dass sich andere in Deiner Gegenwart verstanden fühlen.

 

3. Selbstvertrauen – kenne Deine Fähigkeiten

Wenn Du Dir selbst vertraust, können das die Menschen um Dich herum spüren. Bei vielen von uns ist Selbstvertrauen jedoch kein konstanter Zustand. Mal fühlen wir uns in einer Situation stark und souverän, manchmal jedoch auch unerfahren und zögerlich.

Wie wir uns fühlen, hängt stark mit unserem inneren Monolog und der Perspektive zusammen, die wir gerade einnehmen. Konzentrierst Du Dich zum Beispiel auf Unsicherheiten, Gefahren oder Probleme, kann das an Deinem Selbstvertrauen nagen.

Führ Dir stattdessen lieber vor Augen, was Du bereits erreicht hast. In welchen Situationen hast Du früher schon eine Lösung für ein kniffliges Problem gefunden? Wo warst Du so richtig kreativ? Wann hast Du Dich selbst und andere mit Deinen Gedanken und Fähigkeiten begeistert?

Erinnere Dich an das positive Feedback, das Du von anderen bekommen hast und lass dieses tolle Gefühl in Dir richtig groß wachsen. Kenne Deine Stärken und bau sie weiter aus.

Gehst Du in diesem Selbstwertgefühl auf anderen Menschen zu, werden sie Dein Selbstvertrauen wahrnehmen. Du wirkst souverän und auch andere haben in Deiner Gegenwart das sichere Gefühl, jede Herausforderung meistern zu können.

Wenn Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen für Dich ein Thema ist, dann darfst Du Dir klar machen, dass auch jemand wie Greg aus unserem Beispiel anfangs mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Ich weiß sogar von vielen gestandenen Künstlern und Kreativen, dass sie selbst nach 20 Jahren Erfahrung noch vor manchen Herausforderungen mit Versagensängsten kämpfen.

Der Schlüssel liegt in Deiner bewussten Wahrnehmung. Das Gefühl, auf das Du Dich konzentrierst, wird größer. Erinnere Dich: Du bist als schöpferisches Wesen geboren bist. Als Menschen steckt in Dir eine kreative Kraft, die Dir hilft, für jede Situation eine Lösung zu finden.

 

4. Charismatische Menschen haben Mut und hohe Ansprüche

Jede Reise zum Neuen, beginnt mit einem ersten Schritt in das Fremde. Viele Pioniere und Entdecker sind diesen Weg vor uns gegangen. Sie hatten den Mut, sich nicht mit dem Status Quo zufrieden zu geben und auch nicht mit dem Mittelmaß. Große Denker haben ihren Namen und manche sogar ihr Leben riskiert, um eine Idee zu erkunden und sie zu verteidigen.

Vergleichen wir unser Leben mit dem von Galileo Galilei oder von Friedrich Nietzsche, mögen unsere Visionen vielleicht etwas kleiner wirken. Doch auch unsere heutige Welt braucht Menschen, die aus den Reihen treten und sich mit Mut und Leidenschaft für Ideen einsetzen.

Trau Dich, groß zu träumen und kühne Visionen zu entwickeln. Glaube selbst fest daran und lass Dir Deine Überzeugungen von niemandem kleinreden. Du bist kein Fähnchen im Wind, sondern legst einen klaren Kurs fest, den Du bei jedem Wetter einhältst.

Mit dieser Energie motivierst Du auch andere, reißt sie mit und inspirierst sie zu eigenen großen Taten. Menschen lieben seit jeher große Visionen und folgen Menschen, die sie überzeugend verkörpern.

In einer Welt, in der viele lieber den Mainstream konsumieren, als ihre eigenen Ideen zu produzieren, stichst Du so als kreative Leitfigur hervor. Die Chance ist groß, dass andere zu Dir aufblicken und sich Dir anschließen.  

 

5. Charismatische Menschen verbreiten gute Laune

In meinen Trainings und Seminaren erfahren die Teilnehmer, welche große Auswirkung Gefühle und Stimmungen auf ihre Ideenfindung haben.

Hast Du schonmal versucht, Dich für etwas zu begeistern, als Du richtig mies gelaunt warst? Oder kreativ zu denken, wenn Du Angst hattest? Gar nicht so einfach, oder? In dem Moment hängst Du – bewusst oder unbewusst – einem Gedanken nach, der Deine Gefühlswelt fest im Griff hat. Du steckst in einer Schleife, Deine Gedanken ziehen Dich wie in einer Spirale immer tiefer hinab.

Vielleicht hast Du schon bei anderen beobachten können, dass Menschen in diesem Zustand vollkommen passiv sind für alles, was um sie herum geschieht. Ihre Körpersprache unterstreicht diesen Eindruck. Sie wirken in sich gekehrt und gewiss wenig anziehend.

Wie kommen wir da raus? Indem wir unsere Gedanken loslassen. Lass sie ziehen wie kleine Wölkchen am blauen Himmel. Jetzt ist Platz für Neues und Deine Gedanken können auf anderen Pfaden wandern.

Gute Stimmung ist die Grundlage für jede konstruktive Tätigkeit. Nur in diesem Zustand hast Du Zugriff auch Deine vollen Ressourcen. Du gehst mit Leichtigkeit sowie einem Gefühl der inneren Ruhe durch den Tag uns selbst die kleinen Dinge gelingen Dir besser.

Diese Ausgeglichenheit wirkt magisch auf andere. Außerdem ist gute Stimmung ansteckend. Umgibst Du Dich nicht auch gerne mit Menschen, die gute Laune verbreiten?

 

6. Charismatische Menschen übernehmen Verantwortung

Als kreativer Mensch weißt Du, dass Du mit Deinen schöpferischen Fähigkeiten und der Kraft Deiner Gedanken sehr viel bewegen kannst. Darum ist Kreativität auch ein wunderbarer Weg, sich von seiner Selbstwirksamkeit zu überzeugen.

Du weißt: Es liegt in Deiner Hand, die Dinge zu ändern und so zu gestalten, wie Du sie Dir wünschst. Du bist am Steuer, übernimmst Verantwortung für Dein eigenes Leben und die Dinge, die Du anpackst.

Gehst Du mit dieser Einstellung durchs Leben, dann ist Dir und auch allen um Dich herum klar: Du wälzt die Verantwortung nicht auf andere ab, schiebst Fehler nicht anderen in die Schuhe und ziehst auch nicht den Schwanz ein, wenn es mal unangenehm wird.  

Stell Dir folgendes Szenario aus Deinem Leben vor: Dein Umfeld weiß, dass Du mit viel Elan und Leidenschaft an einem Thema arbeitest. Für die Menschen, die sich Dir anschließen, bedeutet Verantwortung, dass Du auch in kniffligen Zeiten mit der gleichen Energie weiter wirken wirst und Dich nicht abschrecken lässt.


Verantwortung ist keine Pflicht, sie ist ein Versprechen
den Menschen gegenüber, die Dich auf Deinem Weg begleiten. Als Fels in der Brandung gibst Du den Menschen um Dich herum Halt Sicherheit. Damit legst Du den Grundstein für Vertrauen und hast auch die wunderbare Möglichkeit, ein Wir-Gefühl zu erschaffen.

 

7. Charismatische Menschen sind präsent und einfühlsam

Präsenz und Einfühlungsvermögen sind gerade heute unschlagbare Wundermittel. Erinnere Dich an das letzte Mal, als Du Dich mit einem anderen Menschen voll verbunden gefühlt hast. Nicht über WLAN oder Handynetz – nein, als ihr so richtig physisch in Einklang wart.

Diese Qualitäten sind heute selten geworden. Unsere technische Ausrüstung schreit ständig nach Aufmerksamkeit und unser Umfeld überschüttet uns mit mehr Impulsen, als je zuvor auf uns Menschen eingeprasselt sind.

Liegt Dein Smartphone im Gespräch häufig neben Dir? Damit signalisierst Du anderen, dass die Verbindung, die gerade durch das Gespräch und den persönlichen Kontakt mit Dir zustande kommt, mit einem eingehenden Anruf beendet sein kann. Wir kappen zwischenmenschliche Verbindungen heute genau so leicht wie Telefonate.

Diese Entwicklung kam schleichend, doch sie hat dazu geführt, dass wir heute gedanklich an vielen Stellen sind, nur nicht dort, wo wir gerade sein sollten.

Menschen, denen es in unserer Zeit gelingt, im Moment zu sein und anderen ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken, stechen aus der Masse hervor.

Kannst Du Dich gut auf Situationen einstellen und Dich in andere Menschen hineinversetzen? Dann hast Du die idealen Voraussetzungen, um tiergehende Verbindungen zu anderen aufzubauen.

Erste Voraussetzung ist: zuhören. Du Ziel ist es, Dein Gegenüber wirklich zu verstehen und auszuschließen, dass Deine Annahmen, Vorurteile und Erwartungen die Situation verzerren. Hör auf seine Worte und spür die Bedeutung dahinter. Was fühlt er? Welche Bilder sieht er vor seinem inneren Auge?

Damit Dir das bestmöglich gelingt, solltest Du klar und präsent im Moment sein. Schweifen Deine Gedanken ab oder nagen andere Gefühle an Deiner Aufmerksamkeit, hast Du weniger Ressourcen übrig, um Dich auf andere Menschen einzustellen. Du wirst nicht im Moment sein und die Menschen um Dich herum spüren das.

Was kannst Du also tun? Ein Mittel wirkt bei mir in jeder Situation: Sieh Deinem Gegenüber aufmerksam in die Augen, atme tief in Deinen Bauch ein und entspanne beim Ausatmen jeden Muskel in Deinem Körper. Wiederholst Du das zwei oder drei Mal, kommst Du vollkommen im Moment an.

 

8. Authentizität verleiht Dir Charisma

Authentizität bedeutet: Was Du tust und wie Du etwas tust, passt immer auch zu Dir und Deiner Persönlichkeit. Bist Du authentisch, handelst Du ganz aus Deinem Gefühl heraus und zeigst Dich Deinem Gegenüber mit Deinem gesamten Sein.

Du bist mit Dir selbst im Reinen, Du stehst zu Deinem Körper und Du weißt, wer Du bist. Du machst Dein eigenes Ding und eckst vielleicht auch mal an mit Deiner Art . Doch Deinen eigenen Kopf zu haben, macht Dich unglaublich sexy!

In diesem Zustand lebst Du Dein volles Potenzial und bist offen für alles Neue um Dich herum. Auch für Dein Gegenüber. Dadurch fällst Du mehr auf und wirkst deutlich begehrlicher.

Doch authentisch sein, ist gar nicht so leicht. Die Werbung versucht uns heute einzuimpfen, was cool ist und wie wir zu sein haben. Hollywood und viele Influencer leben uns eine Welt mit Zahnpastelächerln vor. Wir begehren, was wir nicht haben oder nicht sind. Deine Fülle, Deine Stärken und all Deine besonderen Fähigkeiten fallen dabei leider oft unter den Tisch.

Wie also erkennst Du Deine eigenen Wünsche? Frag Dich, was Du von Dir selbst und von Deinem Leben ehrlich erwartest. Was ist Dir wirklich, wirklich wichtig? Mit dieser Frage kannst Du einen deutlichen Trennstrich ziehen, um zwischen Deinem Statement und den Erwartungen anderer zu unterscheiden.

Gib anderen Menschen die Möglichkeit zu erkennen, wer Du bist. Zeig Dich mit all Deinen Stärken und all Deinen Schwächen.

Du fühlst Dich dabei verletzbar? Gut! So zeigst Du, wer Du bist und Du wirst dadurch auch auf Menschen treffen, die Dir helfen, Deine Stärken bestmöglich zu nutzen und Deine Schwächen zu entwickeln.

Verbiege Dich nicht und setz keine Masken auf, um anderer Menschen zu imitieren. Du bleibst gerade deswegen in Erinnerung, weil Du nicht irgendein verstellter Abklatsch bist. Du wirkst anziehend, sexy und vertrauenswürdig. Ehrlicher kann wohl keiner eine Verbindung zu Dir aufbauen.

 

9. Charismatische Menschen folgen ihrer Neugier

Sie ist wie eine magische Kraft, die uns in unserem Leben nach vorne zieht: unsere Neugier. Ich erwähne sie hier als letzten Tipp, da sie zahlreiche der oberen Themen in sich vereint.

Wenn Du Deiner Neugier folgst, dann bist Du im Moment und wie versunken in Deiner Sache. Du bist mutig, freudig erregt und lässt Dich von einem inneren Gefühl der Sicherheit und Leichtigkeit zu ganz neuen Entdeckungen treiben.

An Deiner Seite als neugieriger Menschen wird das Leben nicht langweilig. Immer wieder kommen neue Impulse und Inspirationen hinzu, die zu markanten Erlebnissen und neuartigen Erfahrungen führen können.

Du lebst Dein Potenzial außerhalb Deiner Komfortzone. Du vertraust auf Impulse und lässt Dich von Deinem Gefühl leiten. Diese sehr intensive Art von Selbstvertrauen wirkt auf andere Menschen magisch und zieht sie in den Bann.

 

Fazit – meine Definition von Kreativität

Lass uns festhalten: Der erste Eindruck zählt und er entfaltet sich auch im Nachhinein, je mehr Du von Dir selbst preisgibst. Diese 9 Tipps erlauben Dir nicht nur, charismatischer auf andere zu wirken. Du baust Dir dadurch auch einen gigantischen Halo-Effekt auf. Du entwickelst etwas wie ein Magnetfeld, das andere Menschen magisch anzieht.

Hast Du die Welt des Charisma verstanden, kannst Du dadurch auch sehr viel über Dich selbst erfahren. In meinem Beispiel aus dem Alltag wirkte Greg gerade deswegen charismatisch, weil er vieles davon lebte, was für mich in der Situation wichtig war: Selbstvertrauen, Zuversicht, Neugier, Klarheit, Mut, Leichtigkeit und gute Laune.

In erster Linie gilt: Wir mögen Menschen, die so sind wie wir oder die das sind, was wir gerne sein würden. Wenn Du also beim nächsten Mal einer Person begegnest, die Dir sehr charismatisch vorkommt, dann schau sie Dir genau an und frag Dich: Was strahlt diese Person aus, von dem ich gerne mehr in meinem Leben hätte?

Ich danke Dir für Deine Zeit und freue mich darauf, von Dir und Deinen Erfahrungen zu lesen.

 

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