Setz sie um! Eine Idee ohne Umsetzung ist ein sterbender Gedanke

Du hast eine Idee – vielleicht sogar DIE Idee, die Dich reich und berühmt machen könnte? Dann bring sie raus und sorg‘ dafür, dass die Welt davon erfährt. Ich weiß, Umsetzung fällt nicht jedem leicht, doch sie kann wie von selbst laufen. Vieles geht leichter, wenn Du erst einmal verstanden hast, dass Umsetzung das schönste Geschenk ist, das Du Dir und Deiner Idee machen kannst.

Diesen Beitrag gibt's übrigens auch als Podcast – Folge 10.

Vom Geistesblitz zum Erdbeben

Eines Morgens wachte Sofia mit einer Melodie im Ohr auf. Sie war noch im Halbschlaf und die Melodie lief erst leise und fragil im Hintergrund ihrer Gedanken. Doch als Sofia ihr Gehör schenkte, wurde sie klarer und kräftiger. Diese wenigen Töne bescherten ihr einen magischen Start in den Tag. Sofia war fasziniert und sprudelte nur so vor Inspiration. Mit einem großen Satz hüpfte sie aus dem Bett, setzte sich voller Freude ans Klavier und füllte das Wohnzimmer mit ihrem Ohrwurm. Doch nicht zu laut, dachte sie. Womöglich könnten die Nachbarn was hören und jemand könnte ihr ihre Melodie stehlen.

Note für Note entwickelte sie die Klänge weiter, komponierte neue Passagen und baute die wenigen Anfangstakte zu einem kompletten Lied aus. Dabei merkte sie gar nicht, wie die Stunden vergingen. Sie hatte überall Gänsehaut und ihr Körper kribbelte nur so vor Freude, was da innerhalb so kurzer Zeit entstand. Dieser Song war ihre größte Schöpfung. Er könnte ihre Band berühmt machen und gemeinsam würden sie auf Welttournee gehen und große Hallen füllen.

Ding Dong. Die Türklingel riss Sofia aus ihren Tagträumen. Ihre Schwester stand mit den Kindern vor der Tür. Stimmt! Sie hatte zugesagt, an ihrem freien Tag Babysitter für die kleinen zu sein. Aufschreiben oder aufnehmen, dachte sie noch kurz auf dem Weg zur Haustür. Doch ein Gefühl beruhigte Sofia. Sie hatte gerade doch stundenlang nichts anders getan, als in der Melodie zu baden. Die war doch jetzt so präsent, sie würde sie nie wieder vergessen. So schien es auch. Den ganzen Tag lang summte Sofia ihre Melodie vor sich hin.

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Bürojob und Alltag hatten Sofia fest im Griff, stressige Stimmen klangen jetzt laut in ihrer Innenwelt und die Musik wurde leiser. Sollte sie bei der Bandprobe am Wochenende ihre neue Idee teilen? War die Zeit dafür schon reif? Nein, lieber nicht, dachte sie. Irgendetwas fehlte. Der Song war noch nicht gut genug, um ihn mit den anderen zu teilen. Sie würde erst noch selbst daran feilen, ein paar Dinge ausprobieren und irgendwann wäre dann der Moment da, den Song der Band zu präsentieren.

Die Wochen vergingen, doch das Irgendwann kam nicht. Die Klänge in Sofias Kopf verhallten. Die früher so präsente Melodie hatte ihre Strahlkraft verloren. Sie wurde leiser und schwammiger, bis sie irgendwann ganz verstummte. Alles, was Sofia jetzt noch blieb, war die Erinnerung an dieses wunderbare Gefühl von jenem Morgen, als sie mit diesem großartigen Geschenk aufgewacht war. Doch die Melodie war weg. Die Musik war gegangen und Frust war gekommen. Sofia fühlte sich, als käme sie nicht vom Fleck in ihrem Leben. Und dieses Gefühl übertrug sich auch auf ihre Band. Sie Stimmung während der Proben war angespannt. Sie stritten sich immer häufiger und alles war wie von einem lähmenden Stillstand umgeben.

Nach einer hitzigen Diskussion an einem Nachmittag stand das gesamte Bandprojekt auf der Kippe. Sofia saß an ihrem Keyboard, während die anderen draußen rauchten. Wie ferngesteuert drückte sie auf ein paar Tasten herum und horchte plötzlich auf: Da war sie wieder, die Melodie von damals. Sie spielte weiter und entdeckte Note für Note wieder, was da alles gewesen war. Dabei steckte sie so tief drin, dass sie gar nicht merkte, wie die anderen 4 Bandmitglieder wieder reingekommen waren. Erst als sich plötzlich neue Rhythmen und Klänge zu den ihren hinzugesellten, wurde sie wach und erkannte: Sie hatte ihre Idee nach draußen gebracht und jetzt sprang sie wie von allein auf die anderen über. Sie wuchs mit unglaublichem Tempo, wurde riesig groß und lebendig. Alle im Proberaum grinsten aneinander an und ließen sich vom diesem Flow treiben. Jeder gab Seins hinzu und der Song schrieb sich wie von selbst. Die Melodie bekam jetzt genau das, was ihr immer gefehlt hatte und was Sofia alleine nicht aufbringen konnte. Es war, als wäre ihre Idee innerhalb kurzer Zeit erwachsen geworden. Und gemeinsam mit der Unterstützung der anderen hatte der Song jetzt wahrhaft das Potenzial, ganze Hallen zum Beben zu bringen.

Geistesblitze – der Moment vor der Umsetzung

Du fühlst Dich wie vom Blitz getroffen. Eben noch ahntest Du nichts und dann war sie plötzlich da: die Idee. Dein ganzer Körper kribbelt jetzt – von den Zehen bis zu den Haarspitzen. Sogar Dein Gehirn kribbelt, und Du hast Gänsehaut am ganzen Körper. Der Moment, wo uns der Geistesblitz trifft, ist ein innerliches Feuerwerk der Glücksgefühle. Du spürst das Potenzial Deiner Idee, Du siehst sie ganz klar vor Dir und spürst intuitiv, was alles aus ihr werden könnte. Vor Deinem inneren Auge malst Du Dir aus, was alles sein kann und was alles aus ihr wachsen kann, sobald Du beginnst, sie wahr werden zu lassen. Du musst sie nur noch umsetzen. Doch genau da liegt der Haken.

So viele brillante Ideen und leuchtende Geistesblitze erblicken nie das Licht der Welt, weil sie es nicht in die Umsetzung schaffen. Im Moment, wo uns der Blitz trifft und wir laut Heureka rufen möchten, wirken die Gedanken so stark und klar vor unserem inneren Auge. Gestochen scharf sehen wir sie vor uns und wissen intuitiv, was zu tun ist. Doch dann schieben wir auf, wir optimieren oder schlimmer noch: Wir zweifeln. Die Idee bleibt links liegen. Was eben noch so strahlend kräftig war, beginnt nun zu verblassen, bis nur noch ein Schatten da ist. Das große Feuer, das eben noch ins uns brannte, ist jetzt nur noch laue Glut, bis auch der letzte Funke langsam erlischt. Die Idee ist tot.

Genau diese traurige Entwicklung meine ich, wenn ich sage:

Eine Idee ohne Umsetzung ist ein sterbender Gedanke.

So toll eine Idee auch ist und so intensiv die Gefühle sind, mit denen wir sie verbinden, so bleibt eine Idee nicht für immer so. Wir müssen uns um sie kümmern, sie pflegen und ihr unter die Arme greifen, damit sie groß werden kann.

Halt die Idee fest, bevor sie Dir durch die Finger gleitet

Ich gebe zu, ich habe selbst jede Menge Ideen auf dem Gewissen. Und bei manchen meine ich das buchstäblich, denn sie zehren heute noch an mir, weil ich sie nicht umgesetzt habe. Ein bisschen glimmt die Glut noch heute, aber längst nicht mehr so stark, dass sie mich zum Handeln motivieren könnten. Manche Ideen hatten bei mir allerdings eine noch kürzere Lebensgeschichte.

Vielleicht kennst Du diese Momente auch? Du hast gerade einen Geistesblitz. Er liefert Dir die Lösung auf ein Problem, an dem Du stundenlang gekaut hast. Der Haken an der Sache: Du liegst gerade im Bett, als Du die Erkenntnis hast. Kuschlig warm und bequem. Du hast gerade die optimale Liegeposition, Dein Smartphone liegt weit weg, wo es hingehört und schlummert schon im Flugmodus. Du weißt: Wenn Du nun die Augen zumachst, dann schläfst Du ganz schnell ein. Jetzt also nochmal aufstehen? Das gemütliche Nest aufgeben, um die Füße auf den kalten Boden zu setzen? Kommt nicht in die Tüte! Du denkst Dir nur: Oh man! Diese Idee ist so klar, ich sehe jedes Detail so präsent vor mir, das werde ich nie wieder vergessen! Morgen widme ich mich dem gleich als erstes. Also löschst Du das Licht und damit auch die Idee. Am nächsten Morgen ist sie futsch.

Das Schlimme und Perverse in diesen Situationen – so geht es mir zumindest oft dabei: Ich erinnere mich noch, dass ich eine geniale Idee hatte. Und ich spüre auch noch, wie brillant sie war und wie toll sie in mir gekribbelt hat. Das Gefühl ist noch da, doch die Idee ist weg. Das ist doppelte Bestrafung!

Halte Deine Idee also fest. Ob in einem Notizbuch, als Sprachnotiz oder als Mail an Dich selbst. Damit fängt alles an. Eine Idee ist ein zartes Pflänzchen und unglaublich fragil. Wie ein Glühwürmchen, das bei Nacht vor Deiner Netzhaut schwebt, hat sie eine gigantische Strahlkraft in ruhigen Momenten. Doch wenn der Tag heranbricht, nimmst Du diesen Schimmer kaum mehr wahr. Er geht unter in all den Reizen, die nun wieder von außen auf uns einströmen. Darum halte Deine Ideen fest. Damit schaffst Du eine wichtige Grundlage für den nächsten Schritt: die Idee von innen nach außen bringen.

Alles entsteht erst in Dir und dann bringst Du es nach außen

Jede Idee entsteht immer erst in Dir. Für Dich mag sie sehr intensiv sein, doch kein anderer kann sie sehen oder fühlen. Niemand sieht das, was Du siehst es. Und auch Du siehst es nicht ewig, wenn Du Dich nicht darum kümmerst.

Nimm das Bild des zarten Pflänzchens. Wenn Du eine Pflanze erschaffen willst, dann säst Du ganz am Anfang den Samen aus – am besten drinnen in einem kleinen Gefäß unter optimalen Bedingungen. Hier kann der Samen in Ruhe keimen und zu einer kleinen Pflanze heranreifen. Doch irgendwann wird die zu groß. Damit sie weiterwachsen und gedeihen kann, ist es jetzt an der Zeit, sie in ein größeres Gefäß zu setzen – und damit oft auch von innen nach außen.

Genauso ist es mit Ideen. Irgendwann sind sie in Deiner Innenwelt ausgewachsen. Da passiert nix mehr. Deine Gedanken drehen sich nur noch im Kreis. Das Wachstum stagniert. Damit die Idee weiter gedeihen und sich entwickeln kann, muss sie jetzt raus in die Welt. Du musst sie also umsetzen – von Deiner Innenwelt in die Außenwelt. Dieser Schritt fällt vielen schwer, denn plötzlich sind unsere Ideen dem Einfluss der Außenwelt ausgesetzt.

Wie eine überfürsorgliche Mutter haben wir Tendenz, ihnen hinterher zu rennen. Doch die Ideen brauchen diesen Schritt und den Austausch mit der Außenwelt, um zu gedeihen. Hier kommen jetzt nämlich neue Menschen ins Spiel. Hier warten zufällige Begegnungen, konstruktives Feedback und ungeahnte Verbindungen entstehen. Die Außenwelt ist so dynamisch, dass niemand vorhersehen kann, wie sich Deine Idee entwickeln wird. Auch Dein Gehirn nicht!

Mindfuck bei der Umsetzung: Liest Dein Gehirn in der Glaskugel?

Oft hält uns unser Kopf davon ab, in die Umsetzung zu kommen. Wir stellen uns hunderte Fragen, spekulieren wild und stellen die verrücktesten Thesen auf, was wir noch alles müssen, bevor wir umsetzen. Hier passt der Spruch ganz gut:

Wir sind alle Wissensriesen und Umsetzungszwerge.

Jeder da draußen kann Dir heute sagen, wie alles geht. Doch eigene Erfahrungen sind selten. So ersaufen wir alle im Wissen und dürsten nach Weisheit. Auch unser Gehirn ist so. Es liest ständig in der Glaskugel und weiß alles besser. Es weiß sofort, wie sich Deine Ideen entwickeln werden. Doch was passiert am Ende all dieser Gedanken? Gar nichts! Letzten Endes ist dieser Stillstand schlimmer als alles, was uns bei der Umsetzung erwarten könnte. Denn wenn wir etwas ausprobieren, kann es zwar passieren, dass das Resultat ein anderes ist, als wir erwartet haben. Doch immerhin sind wir dann um eine Erfahrung klüger, als wenn wir in unserem Kopf verharren. Und eine Erfahrung bringt meist die nächste in Gang.

Wenn eine Idee erst einmal den Dynamiken der Außenwelt ausgesetzt ist, können wunderbare Dinge passieren, wie bei Sofia in unserer Geschichte. Ihre Bandmitglieder fügten ihren Teil zur Idee hinzu und gaben dem Song damit einen riesigen Wachstumsschub. Mehrere Hirne sehen mehr Möglichkeiten als ein einziges alleine. Und weder Dein Gehirn alleine noch der klügste Algorithmus kann einkalkulieren, wie sich die Dinge in der realen Welt entwickeln. Statt uns zu helfen, stehen diese Gedanken oft einfach im Weg.

Machst Du es komplizierter, als es eigentlich ist?

Vor einigen Jahren hat mich auf einem Seminar mal eine Umsetzungsübung kalt erwischt. Ich hatte mir in der Pause schön Kaffee geholt und verstaute Notizblock, Handy, Brieftasche unter meinem Stuhl. Ich mag es, die Taschen beim Sitzen frei zu haben. So saß ich da mit meinem Käffchen in der Hand und wartete darauf, dass es weiterging. Doch alles kam anders. Der Trainer sagte nur ein Wort, das mich aus meiner Wohlfühlzone herausriss: umsetzen!

Was hat der gesagt? Ich saß wie gebannt da und schaute mich um. Einige Teilnehmer waren sofort aufgesprungen und rannten wild umher. Andere standen gerade auf und sahen sich wie aufgescheuchte Hühner im Raum um. Und ich? Ich saß da und schaute wie ein Auto. Erst nach gefühlt einer halben Minute begriff ich, dass ich das Kommando wörtlich nehmen sollte: Setz Dich um auf einen anderen Platz!

Langsam verstand ich die Absicht dahinter: Wenn ich mich auf einen anderen Platz setze, erlebe ich das Seminar aus einer anderen Perspektive und kann mehr Eindrücke mitnehmen. Doch die Übung führte mir auch vor Augen, woran es bei der Umsetzung hapert: Mir schossen Gedanken durch den Kopf wie: Neben wem werde ich denn dann sitzen? Wie viele Plätze muss ich von meinem aktuellen Platz weg sein? Ich hab doch schon den besten Platz im Raum und der ist so gemütlich!

Fragen über Fragen, doch die Antworten finden wir nicht durch Denken, sondern durch Handeln.

Ich gab mir einen Ruck, wachte aus meiner Schockstarre auf, packte meine Ausrüstung zusammen und huschte rüber auf einen der letzten freien Plätze. Heute sehe ich besser, was da los war: Ich machte eine eigentlich einfache und klare Sache durch zu viele Gedanken furchtbar kompliziert. Und genau darum hatte ich auch Probleme, viele meiner Ideen umzusetzen.

Lass Deine Idee los, wenn Du ihre Blüten sehen willst.

Ein Gedanke, der nur in Dir lebt, geht auch mit Dir unter. Ein Gedanke, den Du in Deinem Notizbuch festhältst, wo Du nicht mehr reinschaust, der vereinsamt und verblasst mit der Zeit. Er verbringt ein trostloses Leben, verliert mit seinem Glanz auch seinen Wert und allmählich beginnt er zu sterben. Daher: Bring die Ideen raus aus Deinem Kopf. Lass sie los und gib ihnen so den Freiraum, sich zu entwickeln. Deine Aufgabe ist es jetzt, an ihrer Seite zu bleiben und Deine Ideenpflanze mit allem zu versorgen, was sie braucht. Doch das meiste wie Sonnenlicht und Nährstoffe holt sie sich jetzt selbst. Darauf darfst Du vertrauen.

Erst wenn wir den Dingen eine Chance zum Wachsen geben, können sie auch ihren Lauf nehmen. Mein Vater hat dazu mal eine schöne Geschichte erzählt: Ein Mensch betete jeden Abend dafür, endlich im Lotto zu gewinnen. Er war überzeugt, all seine Probleme würden sich auf einen Schlag lösen. Nach 5 Jahren des täglichen Gebets gibt der Mann oben auf der Wolke dem Menschen dann en Tipp: „Ich will Dir ja helfen, doch fang bitte endlich mal an, Lotto zu spielen!“

Diese kleine Anekdote zeigt wunderbar, dass das Glück in Deiner Hand liegt. Du brauchst nur einen ersten Schritt zu machen und Dich ins Handeln zu bringen. Doch viele machen diesen ersten Schritt nicht, damit sich die Idee entfalten kann. Sie sind eher wie dieser Mensch, der vor dem kalten Ofen sitzt und ruft: „Gib mir Wärme, dann werfe ich auch Feuerholz in Dich rein“.

Wenn Du Deiner Idee also Anschub geben willst, dann jammere nicht, zerdenke nichts, sondern stell Dir eine der folgenden 3 Fragen:

  • Was ist die eine Sache, die ich jetzt konkret für meine Idee tun kann? Was ist der eine nächste Schritt, der meine Idee nach vorne bringt?
  • Frag nicht OB, sondern WIE Du eine Idee umsetzen kannst. Mach Dir bewusst: Es gibt nicht nur einen Weg, sondern sehr viele!
  • Kommst Du alleine nicht weiter, dann frag Dich: Wer kann mir dabei helfen? Wen nehme ich mit in mein Boot?

Vom ICH zum WIR – Ideen vermehren sich, wenn Du sie teilst

Deine Idee muss es schaffen, vom Ich zum Wir zu kommen. Aus Deiner kleinen Eigenwelt, hinein in die Köpfe und Herzen anderer Menschen. Ideen vermehren sich und wachsen, wenn Du sie teilst. Ich bin überzeugt: Jemand, der fest entschlossen seinen Weg beschreitet, für den stellen sich die richtigen Weichen ganz automatisch.

Hauptsache, Du tust etwas und bleibst in Bewegung, auch wenn das Ergebnis manchmal ein anderes ist, als Du erwartet hattest. Vielleicht weißt Du ja noch gar nicht, ob das, was Du Dir erhoffst, überhaupt das Bestmögliche ist. Nicht selten werden meine kühnsten Vorstellungen in der Ideenentwicklung sogar noch übertroffen, wenn es in die Umsetzung geht. Hier und da kommen immer noch neue Ideen hinzu und es entsteht ein einzigartiger Cocktail wie bei einem verrückten Experiment. Und wenn das, was dann passiert, nicht Deinen Vorstellungen entspricht, dann tu einfach etwas anders.

Und übrigens: Ich kenne keine Menschen, die aus sich heraus perfekte Ideen schaffen. Ich kenne nur solche, die das Hinzutun anderer verschweigen und herunterspielen, damit sie selbst größer dastehen. Das ist mies und nur hohles Selbstbelügen.

Sobald Du tiefer ins Gespräch gehst, erkennst Du schnell, ob das Gedankengut wirklich von diesem einen Menschen oder von jemand anderem stammt. Bei echten Ideengebern spürst Du die Strahlkraft noch in seiner Innenwelt. Gedanken habe ihre eigene Signatur. Sie hinterlassen Spuren und tragen die DNA ihrer Eltern. Trau Dich also, Deine Ideen in die Welt zu bringen und sei gespannt, wie prächtig sie sich entwickeln.

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